Ohne sie gäbe es Chaos in der Bäckerei: "DÜBÖR" Die Trennmittel-Macher aus Bad Salzuflen

Shownotes

Folge: DÜBÖR – Die unsichtbaren Helfer hinter unserem Essen

In dieser Episode schauen wir hinter die Kulissen eines Unternehmens, das viele nicht kennen – obwohl seine Produkte täglich in Kontakt mit unseren Lebensmitteln stehen.

Die Firma DÜBÖR Groneweg GmbH & Co. KG entwickelt sogenannte Backtrennmittel und Sprühanlagen für die Lebensmittelindustrie. Diese sorgen dafür, dass Brot, Brötchen, Kuchen oder Süßwaren nach dem Backen problemlos aus Formen, Blechen oder Produktionsanlagen gelöst werden können.

Was erstmal unscheinbar klingt, ist in Wahrheit ein wichtiger Bestandteil moderner Lebensmittelproduktion. DÜBÖR beliefert Kunden in über 60 Ländern und arbeitet sowohl mit kleinen Bäckereien als auch mit großen Industriebetrieben zusammen.

Transkript anzeigen

00:00:00: Erfolg kommt nicht von ungefähr.

00:00:02: Schon gar nicht in Lemgo!

00:00:04: Wer sind die Menschen, die hier Unternehmen aufbauen?

00:00:07: Was läuft wirklich gut und was gerade nicht?

00:00:12: Die Macher aus Lemgo

00:00:14: Der Wirtschafts-Podcast

00:00:15: über Ideen, Mut und darüber wie man hier nicht nur startet sondern

00:00:20: bleibt.

00:00:22: Heute starten wir wieder mit einer neuen Folge unseres Podcasts, die Macher aus Lemco.

00:00:26: Heute zu Gast Markus Barmeier, Vertriebsleiter bei der Firma Dyborr.

00:00:29: – wenn man am Bäckerein denkt, denkt man oft an Mehl-, Teig- und auch Öfen!

00:00:34: Aber es gibt einen Bereich, der für mehr reibungslose Produktion, Effizienz und Qualität entscheidend ist… Und denn vielen von außen kaum wahrnehmen, Trenn-Öle, Prozesslösung, Logistiksysteme und Produktionsunterstützung.

00:00:47: Genau hier setzt die Firma Dubro an – sie liefert nicht einfach Produkte, sie sorgt dafür dass Bäckereien wirtschaftlicher, effizienter und auch sicher produzieren können!

00:00:56: Wir sprechen heute über Innovationen im Bäckereibranchen, über Herausforderungen wie Fachkräftemangel und steigende Kosten unterüber.

00:01:02: warum gerade oft jetzt die unscheinbaren Dinge den größten Unterschied machen.

00:01:06: Herzlich willkommen in Podcast Markus Beimeier von der Firma

00:01:10: Ja, hallo.

00:01:10: Schönen guten Morgen erst mal!

00:01:12: Danke dass ich da sein darf und das Unternehmen einfach mal vorstellen wer wir sind was wir tun

00:01:17: gerne.

00:01:17: vielleicht starten sie einfach mal von sich aus selber von ihrer Person wer Sie sind was die dort machen und was so ihre Aufgaben sind.

00:01:23: ja was soll ich sagen altgedienter lemgoa hier geboren aufgewachsen und auch immer noch da.

00:01:28: meine Eltern hatten selber mal eine Bäckerei bin dementsprechend Bäckermeister lange Jahre damit gearbeitet habe den Betrieb dann irgendwann verlassen Und bin eben heute Vertriebsleiter bei der Dübber-Groneweg GmbH und KokaG.

00:01:42: Und bin da zuständig für den kompletten Vertrieb in Deutschland, was Handwerksbeckereien und den Großhandel angeht.

00:01:50: Das heißt ich bin dann Ansprechpartner für den Großhandel.

00:01:52: Wir sprechen über Preise, wir sprechen über Belieferungen von Kunden

00:01:56: etc.,

00:01:57: um parallel dazu eben Berater für Handwercksbeckerei zu sagen welche Produkte sind möglicherweise von uns optimal so grobtes Aufgaben gibt?

00:02:06: Okay, das ist ja schon ein ordentlicher Batzen den Sie da mitgebracht haben.

00:02:09: Auch als Bäckermeister und ich glaube auch was sehr viele in dieser Branche von außen betrachtet.

00:02:15: oft denkt man schnell bei Ihnen gerade auch Das ist doch einfach nur Öl.

00:02:19: Was verstehen die meisten Menschen komplett falsch auch an eurem Geschäft?

00:02:23: Und wo steckt tatsächlich die Komplexität hinter euren Lösungen auch?

00:02:27: Problem dabei ist für mich gar nicht so bisschen dass die Leute draußen oder dem Menschen draußen das falsch verstehen sondern Die wenigsten tatsächlich kennen uns überhaupt Hängt so ein bisschen einfach auch damit zusammen, dass wir draußen nicht an den Endkunden verkaufen.

00:02:41: Also unsere Produkte gibt es nicht irgendwo im Supermarkt Regal oder ähnliches, sondern wenn man uns kennt und schon mal gesehen hat dann wenn man hinten an der B-Zwanderer neununddreißig in Richtung Herford fährt da stehen zwei Hallen, das steht halt übbar dran.

00:02:54: aber im Grunde genommen weiß keiner so richtig was wir da tun.

00:02:57: Und wir haben's halt in der Vergangenheit auch nie so wirklich rausgestellt natürlich in der Branche aber eben nicht an dem Endverbraucher.

00:03:05: Und was genau bringen Sie auch an die Geschäfte und auch an den Bäckereien, vielleicht die hauptsächlich die Kunden sind?

00:03:11: Man muss sich das ein bisschen so vorstellen wenn die Menschen zu Hause backen.

00:03:16: Die nehmen eine Margarine, pinseln sie in die Form, streuen es vielleicht noch ein bisschen Mehl aus.

00:03:22: Das ist eigentlich das, was wir tun im beidesten Sinne nicht mit einem Pinsel mit entsprechender Technik um dem Bäcker da eine gewisse Prozesssicherheit zu geben damit die Backwaren am Ende des Tages aus der Form wieder rauskommen.

00:03:36: Sondern wenn die Hausfrau ein Kuchen backt oder der Hausmann heutzutage weiß man da alles nie mehr so genau und dann bricht vielleicht mal irgendwo eine Ecke ab, dann ist das erstmal in Ordnung.

00:03:44: Da kommt vielleicht ein bisschen Schokolade drauf, man sieht es nicht sofort aber es juckt eigentlich auch keinen.

00:03:49: Beim Bäcker ist es dann eben so, wenn ich zehn Kuchen mache und davon ist einer irgendwo da fehlt eine Ecke, dann ist der möglicherweise nicht mehr verkäuflich.

00:03:56: Das heißt, ich habe zehn Prozent Ausschuss in dem Moment und das wird natürlich auf Dauer dann einfach rekletern teuer.

00:04:01: und da kommen wir dann einfach ins Spiel dass wir sagen Wir bieten den Bäcker Lösungen möglicherweise technisch auf seinen Betrieb abgestimmt.

00:04:07: Das muss man sich dann anschauen, aber generell einfach erstmal Lösungen damit die Produkte alle sauber aus den Formen und aus den Brotkästen von den Blechen runtergehen was es da alles gibt?

00:04:17: Ich glaube auch eine riesige Hilfe wenn man jetzt dran denkt wenn so ein Bäckereibetrieb von diesen zehn Gebäckstücken diese haben dann fünf davon dann irgendwie ein Stück abgebrochen sind.

00:04:25: ich weiß die können ja theoretisch nicht in dem Verkauf.

00:04:28: sie kennen sich wahrscheinlich besser mit aus.

00:04:30: Das ist genau so.

00:04:31: Manchmal, wie soll man der eine oder andere Bäcker essen?

00:04:33: Vielleicht noch ein bisschen Findig und verkauft auch mal einen halben Kuchen letzten Endes aber es isst erstmal theoretisch nicht verkäufliche Ware.

00:04:42: Und beim Brötchen zum Beispiel wird's dann jeder kennsmöglicherweise den Brötchern beim Bäcker kauft.

00:04:47: wenn dann unten mal so ein bisschen der Boden ausgebrochen ist oder so das ist dann immer so klassisch da war zu wenig Trennmittel oder möglicherweise auch gar keins

00:04:55: Guck mal, jetzt ist man glaube ich auf jeden Fall schlauer.

00:04:57: Aber ihr liefert nicht nur einfach Öle sondern sie sind auch Teil eines Produktionsprozesses vom Bäckerein.

00:05:03: wo entsteht für eure Kunden der größte Unterschied durch eure Lösungen in Qualität, Effizienz oder halt auch Kosten?

00:05:08: Wir haben ja gerade schon so ein bisschen angeschnitten.

00:05:11: vielleicht können Sie da nochmal ein bisschen genau drauf eingehen.

00:05:13: Naja letzten Endes sind wir die Eigentlich die Experten eben für Trennmitteln, das heißt wir kombinieren die Technik.

00:05:20: Wir schauen uns beim Bäcker vor Ort an.

00:05:21: Wir beraten den Bäcker und besuchen ihn.

00:05:24: Schauen was will er tun?

00:05:26: Welche Formen will er fetten?

00:05:27: Wann will er vor allen Dingen diese Formen fetten?

00:05:29: empfehlen ihm da das entsprechende Trennenmittel?

00:05:32: oder beispielsweise will er einen Kuchen machen?

00:05:34: ist es Trennetel A vielleicht ein bisschen besser weil es vielleicht ein bissel mehr rückfettet oder nämlich besser Trennentel B?

00:05:40: Das ist so dieser Benefit, den wir ihm bieten.

00:05:43: So diesen Komplett-Service letzten Endes aus der Erfahrung raus die wir da haben.

00:05:47: Also es gibt theoretisch für jedes Produkt doch mal ein anderes Produkt was das auch so bisschen Trend quasi

00:05:53: Genau Wobei man Da muss man so ein bisschen trennen.

00:05:57: Bei uns ist es so, wir bezeichnen unsere Produkte als Formtrennmittel.

00:06:01: Das heißt, wir schreien Flüsse nicht die Backware, sondern wir sprühen das Trennmittel in eine Form, in einen Brotkasten oder auf dem Blech oder Ähnliches.

00:06:09: Dann gibt es Parallel dazu, jeder kennt es wenn ich den Gummibärchen-Tüter aufreise und diese ein bisschen glänzen, ein bisschen ölig aussehen, dass wäre ein Produkttrennn mitteln.

00:06:18: Das heisst sie sind möglicherweise auch mit einem ganz bisschen Trennhittel irgendwo eingesprüht damit die Gummiberchen erst ab dreißig Grad aneinander kleben Also wenn die Tüte in der Sonne liegt.

00:06:27: Jeder kennt's, glaube ich!

00:06:30: Aber damit haben wir tatsächlich nichts zu tun das sind wir nicht sondern wir rein Formtrennmitteln.

00:06:34: das heißt wir beraten den Bäcker welches Produkt oder eben auch die Industrie welches produkt für die Backware da am optimalsten eingesetzt werden kann um ihm eine größten mögliche Produkt Sicherheit zu bieten.

00:06:45: auf jeden Fall faszinierend.

00:06:46: dann merkt man dass da viel mehr hinter steckt also was da auch im Hintergrund mehr abläuft als man gar nicht so bewusst ist.

00:06:51: man denkt ja Die machen das einfach so, aber so einfach ist es nicht.

00:06:55: Ja,

00:06:55: ich habe selber, selber für zwanzig Jahre lang in der Bäckerei auch gearbeitet in verschiedenen Positionen.

00:07:00: Da macht man sich tatsächlich keinen Kopf drüber.

00:07:02: Man steht morgens vom Dresden und das sieht hoffentlich alles sehr lecker aus was da drin liegt.

00:07:06: Aber was tatsächlich dahinter steckt dass da jede Nacht Leute stehen die diese Produkte eben diese Backwaren entsprechend produzieren Oder eben dann auch wenn's denn größere Betriebe werden Dann auch mit entsprechender Technik trotzdem noch handwerklich produzieren weil Fachkräfte sind, das sieht der Kunde halt nicht in dem Moment.

00:07:25: Der Kunde sieht nur dieses Produkt, sieht einen entsprechenden Preis, der für ihn dann akzeptabel ist oder nicht

00:07:29: möglicherweise.".

00:07:30: Das stimmt, das stimmt.

00:07:31: Aber Sie haben gerade auch so einen entscheidenden Punkt genannt, Fachkräfte weil man hört ja mal wieder Fachkräftemangel ist ja für viele Bäckereien ein großer Bereich wo sie viel kämpfen müssen, auch grade mit steigenden Kosten und halt auch Personal im Mangel.

00:07:46: wie helfen vielleicht eure Systeme konkret dabei Prozesse effizienter und sicherer und auch unabhängiger vom Personal zu machen?

00:07:53: Also effizierter nur in dahingehend wenn ich sage Ich setze auf eine andere Technik, ich brauche vielleicht weniger Leute oder ähnliches Sicherer.

00:08:01: auf jeden Fall in dem Moment, wenn wir größeren Betrieben haben wird das dann öfter mal.

00:08:07: Wenn wir über automatische Sprühanlagen sprechen die mehr oder weniger vollautomatisch laufen, wo der Mitarbeiter wirklich nur noch eine Brotform auswählen muss Die Maschine läuft alles automatisch und der muss am Ende des Tages nur noch die Maschine starten und muss die Form durchschieben.

00:08:23: Wir stellen mehr oder wenig über die Programmierung sicher, wenn die Maschinen entsprechend bedient werden dass immer dieselbe Menge an Trennmittel auch in der Form ist.

00:08:33: Das Problem ist gerade, wenn ich mit Mitarbeitern arbeite – ich meine brauchen wir uns nichts vor, gerade in der Bäckerei heutzutage die wenigsten, also es sind natürlich häufig immer noch gelernte Bäcker.

00:08:43: aber ich habe mittlerweile wirklich aus aller Herren Länder Kollegen, die dann Kollegen und Kolleginnen, die da in den Produktionen arbeiten.

00:08:50: Ich habe auch häufig eine Sprachbarriere Und das ist eben nicht sicher ob Mitarbeiter A Morgen auch noch die Form fettet oder ob es morgen möglicherweise Mitarbeiter B macht.

00:09:01: Und B hat vielleicht irgendwas falsch verstanden wie A, der macht vielleicht mehr und er macht weniger Trennmittel rein etc.

00:09:06: Da sind wir eben in dem Moment wo wir in der Automatisierung gehen einfach da.

00:09:11: der Anbieter sage ich mal um die Sicherheit in die Prozesse zu bringen.

00:09:14: Auf jeden Fall, das vermeidet ja auch mögliche Fehler.

00:09:16: Weil wenn man zu viel Trennmittel kann, glaube ich natürlich auch irgendwie zu Problemen führen, könnte ich mir vorstellen?

00:09:21: Ja definitiv!

00:09:22: Also wenn es wirklich viel zu viel wird, möglicherweise verbrennt ist in der Form,

00:09:27: d.h.,

00:09:27: ich habe beim Boot unten eine schwarzen Boden, beim Kastenboot, wenn dann die Ecken so ein bisschen schwarz sind, dann ist da häufig ein bisschen viel Trentmittel drin gewesen.

00:09:35: Wir haben auch schon Situationen wo die Mitarbeiter weil sie es auch möglicherweise nicht lesen konnten oder das Etikett nicht verstanden haben und einfach ein falsches Trennenmittel gegriffen haben Wir haben da halt verschiedene und da wirkt es dann einfach auch schwierig.

00:09:48: Auf jeden Fall, also da gibt's glaube ich einige Lösungen beziehungsweise auch Probleme die da entstehen aber wo sie halt auch auch Lösungen bieten das ist ja ganz genau Genau, also diese Komplettlösung statt halt so ein Einzelprodukt.

00:09:58: Ihr habt ja auch ganze Tanksysteme über Logistik bis hin zu Maschinen wo Sie gerade schon gesagt haben das ist ein sehr breites Portfolio.

00:10:06: Warum ist diese Breite für Eure Kunden ein Vorteil und vielleicht auch kein Risiko?

00:10:10: Weil viele senden das ja auch denken okay da gehen Mitarbeiter vielleicht verloren oder Leute die da am Mann sind und noch Arbeitsplätze haben

00:10:18: Dadurch, dass wir uns selber als Vollanbieter und auch als Dienstleister sehen.

00:10:23: Ja, wir produzieren Trennmittel aber wir bieten eben diese Dienstleistung der Beratungen und des Services haben wir die komplette Kette in der Hand.

00:10:32: Das heißt wir haben A- die Produktionssicherheit.

00:10:35: Wir haben zwei Produktionen im europäischen Raum Die resilient aufgestellt sind.

00:10:40: wenn also eine Produktion ausfällt könnten wir in einer anderen Produktion weiterproduzieren weiter Produkte herstellen sodass die Bäcker eben auch sicher sein können, dass sie morgen auch noch unsere Trennmittel bekommen.

00:10:52: Schönes Beispiel letztes Jahr hat es in Bad Satz-Uffeln ein Problem mit Trinkwasser gegeben, das die Trinkwasser abgekocht werden musste.

00:11:00: Das betrifft uns nicht bei allen aber bei gewissen Produkten auch weil wir auch eine ... beim Immusionen produzieren wo eben auch Trink Wasser drin ist kann ich das Trinkwasern nicht nutzen habe im Problem?

00:11:10: Gott sei Dank hatten wir ausreichend Waren noch im Lager, sodass wir erst mal aus dem Lager rausverkauft haben war kein Problem.

00:11:15: Wir hätten dann aber in der zweiten Produktion die Produkte produzieren können und hätten sie danach als Uffeln gebracht und entsprechend dann verkauft also verteilt mit der eigene Logistik Und wir sind eben dadurch auch in der Lage auch kurzfristig zu reagieren.

00:11:29: Also gerade das Handwerk heutzutage in Deutschland braucht bei Lieferanten einfach auch eine gewisse Flexibilität.

00:11:35: Manchmal habe ich vergessen zu bestellen Dann fehlt irgendwas oder ähnliches.

00:11:40: Und bei uns ist es so, wir haben bundesweit noch einen eigenen Frischdienst und einen eigenen Außendienst die auch kleine Lager haben.

00:11:46: Sodass da also wirklich auch morgens um fünf oder um sechs Sekunde anrufen kann und sagen kann ich brauche ganz dringend was denn der hatte.

00:11:52: spätestens am folgetag liefern wir's aus.

00:11:55: auf jeden Fall auch sehr sehr vorteilhaft für die Kunden dass man da so schnell reagieren kann wie sie schon selber sagen.

00:12:01: flexibilität man kennt es aus dem privaten Bereich man geht nochmal grad schnell einkaufen das ist ja Kunden dann nicht sogar so einfach gerade mal irgendwo in den Supermarkt zu gehen und dann dieses Trennmittel zu kaufen.

00:12:12: Aber sie haben auch gesagt, dass die sehr, sehr viel große Reichweite haben.

00:12:15: Ich habe doch schon ein bisschen herausgehört, dass da sehr viele Kunden auch deutschlandweit.

00:12:20: Wo finden sich denn ihre Kunden?

00:12:22: Also wir arbeiten komplett international.

00:12:24: Die Firma Dübür hat gerade schon gesagt zwei Produktionen, die eine im Elsass, die andere hier bei Satsuffeln im Ostesfälischen.

00:12:31: Das ist uns tatsächlich auch hier die Lokalität Heimatverbundenheit nenne ich es mal tatsächlich auch sehr wichtig.

00:12:38: Wir sind sehr lange hier und da gab's auch nie irgendwelche Gedanken, mal irgendwie abzuwandern.

00:12:43: Warum auch immer macht man nur bedingt oder würde keinen Sinn machen?

00:12:48: Da wir halt auch die Autobahn vor der Haustür haben.

00:12:50: Also wir sind in drei Minuten auf der Bahn und kommen im Grunde genommen in alle Richtungen.

00:12:53: also was solls.

00:12:54: Der Standort ist schon ganz gut da.

00:12:56: Ja glaube ich auch.

00:12:57: Und wenn nicht dann darüber rausgucken über über Ostesfalen Lippen drüber raus.

00:13:02: Wir haben verschiedene Vertriebsbüros Im Ausland, wir haben ein Vertriebsbüro in den Niederlanden.

00:13:06: Wir haben eins in Spanien und einen Vertriebesbruch in Saagreb, das den osteuropäischen Raum abdeckt.

00:13:12: Und wir liefern runter bis nach Asien bzw.

00:13:15: bis nach Australien.

00:13:16: Also wir sind im Grunde genommen wirklich weltweit unterwegs in den Moment.

00:13:20: Und man denkt immer, die Deutschen sind was Brot und Bäcker angeht immer am Vorreiter.

00:13:23: aber eben man hört ja auch andere Länder sind ja auch auf jeden Fall dabei!

00:13:26: Also andere Länder holen was Brott- und Backwaren angeht, holen generell auf teilweise mit anderen Sachen.

00:13:32: also Bäcker loben uns ja immer so ein bisschen dass wir die Weltmeister im Boot backen sind.

00:13:38: das ist tatsächlich immer noch so mit X-Hundert Sorten.

00:13:41: ich müsste es tatsächlich nachgucken viele auch Regionalität.

00:13:47: Also wenn ich einen Roggenmischbrot nehme, das ist hier möglicherweise ein Paderborn an den Kastenbrot.

00:13:52: Oben im Norden wird es dann möglicherweise als Heidebrot bezeichnet und im Süden hat es irgendein anderen Namen.

00:13:57: Es ist aber am Ende des Tages alles ein Roggen-Mischbrott letztendlich.

00:14:01: Im Ausland setzt man da einfach viel mehr dann tatsächlich auch Weißbrote weil sie natürlich auch andere Anbaugebiete haben.

00:14:07: Das muss man so ein bisschen im Auge behalten.

00:14:10: tatsächlich

00:14:11: Man merkt das ja auch viele Deutsche, die im Ausland sind.

00:14:14: Die suchen dann immer das gute deutsche Brot aber es ist nicht so einfach zu finden.

00:14:17: Aber natürlich auch ein riesen anderes Angebot was da die zu bieten haben.

00:14:21: Das ist ja noch mal etwas ganz anderes.

00:14:23: Kommen wir nochmal auf die Kunden zurück.

00:14:26: Gab es einen Moment wo ein Kunde erst skeptisch war und danach gesagt hat dass hätten wir viel früher machen sollen.

00:14:34: und was war der konkrete Unterschied dabei?

00:14:37: Es skeptisch sind die, die Bäcker bei uns tatsächlich immer so ein bisschen dann wenn es ans Geld geht.

00:14:42: Ich definiere es mal so.

00:14:44: Wenn ich über kleine Handsprühgeräte spreche da bin ich bei einer Investition von keine Ahnung tausend achthundert neunhunderttausend Euro zwei drei viertausende Euro je nachdem was es sein soll.

00:14:57: das geht immer noch.

00:14:58: Wenn nicht über automatische Anlagen sprechen die dann auch eine entsprechende Größe möglicherweise haben eine entsprechenden Variabilität dann bin ich da schnell im fünfstelligen Bereich.

00:15:08: Wir haben also letztes Jahr eine Anlage ausgeliefert für den Betrieb in Paderborner Raum, da lagen wir bei Investitionskosten von roundabout sixty-thausend Euro netto.

00:15:17: Die hat natürlich ne Vielseitigkeit.

00:15:19: damit können im Grunde genommen alle Bläche und Formen die in diesem Betrieb verarbeitet werden mit dem entsprechenden Trennmittel gefettet werden.

00:15:26: Insofern hat der Bäcker natürlich einen Benefit dadurch.

00:15:29: Aber es ist einfach schwierig, in dem Moment eine Amortisation zu berechnen.

00:15:33: Wenn ein Bäcker eine Filiale macht und sagt, ich erwarte einen Umsatz X dann kann ich sagen okay der hat sich irgendwann amortisiert diese Filiale rechnet sich irgendwann.

00:15:43: bei unseren Geräten ist das im ersten Step immer mal ne theoretische Annahme.

00:15:47: die Erfahrungen sagen wir haben Ersparungen, Ersparnisse wenn nicht von manuell auf Automatisierung Umstelle im Trennmittelbereich von zwanzig bis dreißig Prozent Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.

00:15:58: Das hängt dann natürlich auch davon ab wie die Mitarbeitenden da vorher mit umgegangen sind und damit kann ich schlecht argumentieren für mich zur Vertriebler Sicht.

00:16:07: Aber eigentlich alle sagen dann Unisono wenn die Anlage erstmal läuft.

00:16:11: tatsächlich sind sie damit hochgradig zufrieden und sehen eben auch A wie einfach das ist und tatsächlich auch wie viel Zeit Sie einsparen.

00:16:21: Ja, aber ein kleines Beispiel.

00:16:22: Wir haben Anfang, Anfang vierundzwanzig eine kleine Anlage ausgeliefert für eine Bäckerei im Raum Erlangen.

00:16:28: da war also jeder kennt ja in der Bäckereitäke diese kleinen Kuchenbleche sag ich mal wo so zehn, zehn Stücke Kuchen drauf sind.

00:16:36: Also es ist für uns als Bäcker das sogenannte Schnittenblech, Schnittenblech sechszig zwanzig also sechzig Zentimeter lang, zwanziger Zentimeter breit, zehn Stück zwölfstück Kuchen darauf oder vier Stücke Butterkuchen.

00:16:47: Man kennt's!

00:16:47: Ja genau und diese Bäckerei fettet von diesen Blechen jeden Tag tausend Stück, die haben also eine gewisse Anzahl an Filialen und haben das früher immer händisch gemacht.

00:16:58: Da steht dann ein Mitarbeiter der hat einen großen Wagen da sind x leere Bläche drin, dann zieht er den Blech vor geht damit das Sprühpistole so drüber Ein Drittel des Trennmittels landet nicht auf den Blechen, sondern auf dem Wagen oder auf dem Fußboden.

00:17:09: Der nächste rutscht möglicherweise noch weg oder ähnliches.

00:17:13: Also alles schwierig in dem Moment.

00:17:15: Die hatten uns die an und sind auf einer Messe.

00:17:17: Auf uns zugekommen hat eine Anfrage eben ein kleiner Maschine, der wirklich nur diese Bäche fettet.

00:17:23: Der Mitarbeiter vorher manuell vier Stunden.

00:17:27: jetzt brauchen sie zwar zwei Mitarbeiter das heißt ich brauche einen mehr aber die beiden brauchen zusammen für dieselbe Anzahl der Bäche nur noch eine Stunde.

00:17:34: Das

00:17:34: heißt ich habe in einer Addition fünfzig Prozent Personalkosten gespart.

00:17:38: Und das ist dann so ein Punkt, ja da fängt es dann an sich zu rechnen.

00:17:41: Auf jeden Fall und die Mitarbeiter haben dann theoretisch auch noch die Zeit für andere Sachen nicht nur das dann eintönig zu machen dass der für die Mitarbeiter vielleicht auch so ein bisschen blöd wenn man da lieber was anderes machen will anstatt die ganze Zeit Bleche einzufetten?

00:17:53: Ja genau!

00:17:56: Generell Handwerksbettgereien und industrielle Produktionen, wie unterschiedlich sind da die Anforderungen?

00:18:02: vielleicht auch an Sie?

00:18:03: Und wo überschneiden sie sich vielleicht auch überraschend

00:18:05: stark.

00:18:06: Überschneidungen tatsächlich was unsere Produkte angeht relativ wenig.

00:18:12: also klar ich sag mal wenn ich ein Brot backe dann brauche immer irgendwie einen Ofen nicht braucht immer eine gewisse Temperatur sonst wird das nichts klar.

00:18:19: Letzten Endes sind aber wenn ich eine Handwerks- und Industriebäckerei nehme, da sind die fachlichen oder die produktionstechnischen Anforderungen insofern komplett anders.

00:18:28: Weil ne Handwerkesbäckerai eine viel größere Variabilität hat.

00:18:32: Eine Industriebeckerei hat dann Linien dastehen wo sie dann, ich sag mal tagelang auf einer Linie immer dasselbe Produkt fahren.

00:18:38: Das würde ner Handwerke im Grunde genommen nicht passieren Und insoferen ist das also sind da relativ wenig Überschneidung.

00:18:45: Aber es ist ja auch mal vielleicht ganz gut zu sehen, dass das da doch nicht immer das gleiche ist.

00:18:49: Gerade bei Handwerksbäckereien und dass da auch industrielle Produktionen, dass da so ein bisschen Unterschied auch mal dabei ist.

00:18:54: Das macht sie auch ein bisschen aus?

00:18:56: Ja definitiv!

00:18:57: Die Frage die dann draußen immer so ein bissel auftaucht wenn ich mich auch mal mit Kunden unterhalte oder mein Bäckereibereich – ich höre momentan auch einen speziellen Podcast in dem Bereich – ist dann immer so'n Thema Wo, welcher Betrieb ist noch Handwerk?

00:19:11: Und welcher betrieb ist theoretisch schon ein Industriebetrieb im weitesten Sinne.

00:19:16: Ja und dann kommt eben gerne also dieses Thema Filialisten nicht so mal wenn wir jetzt hier im ostes-filischen Raum sind.

00:19:22: Hier in Lemgo die Bäckerei Karlchens Backstube mit der Filiale hier in Makkow.

00:19:27: Je nachdem, wie ich frage für mich ist es ein klassischer Handwerksbetrieb.

00:19:31: ja sie setzen Technik ein einfach A Wir sind dann wieder beim Fachkräftemangel.

00:19:36: Sie müssen zwangsläufig Technik einsetzen Aber es wird halt mit der Technik auch immer relativ gleichmäßig und effizient produziert.

00:19:44: Und das ist ja auch so ein Thema für den Handwerks, also für den Kunden, denen die Handwerkesbäckerei geht.

00:19:50: Da wird es einfach schwierig wenn das Brötchen heute super ist und übermorgen ist es eine Katastrophe.

00:19:55: Das heißt da muss eine gewisse Prozesssicherheit auch im Handwerkbereich rein.

00:19:59: Es muss immer auf einem einigermaßen hohen Niveau bleiben.

00:20:03: Und gerade wenn ich dann eben auch über Fachkräftesprecher, über ausgebildete Bäcker-, Bäckerngesellen-Bäckermeister die einfach immer weniger werden letztendlich ist.

00:20:12: Dann habe ich keine Wahl.

00:20:13: Ich muss in einem gewissen Rahmen auf Technik setzen.

00:20:16: Wobei auf Techniksätzen ja nicht zwangsläufig bedeutet, ich setze auch bei den Produkten auf Convenience also konventionell arbeiten mit so wie man das alle mal gelernt haben Mit Mehl, Sauerteig und Wasserhefeseils.

00:20:29: feieramt kann aber trotzdem technisch auf dem neuesten Stand sein.

00:20:34: Also ja, ich finde das bietet auch so viele Möglichkeiten.

00:20:37: Wenn man das jetzt... Man muss ja auch ein bisschen Konkurrenzdenken da noch haben bzw.

00:20:41: konkurrenzfähig sein und wenn man dann halt wirklich Produkte bringt die einen Tag mal gut, einen Tag schlecht sind, ist es gerade für so eine kleinere Betriebe schwierig sich dagegenzustellen, finde ich auch.

00:20:52: Definitiv Ja!

00:20:53: Und für den Kunden kostet alles das Gleiche.

00:20:56: Das ist der Punkt.

00:20:57: Das ist jetzt nicht so, dass der Bäcker dann hergehen und sagt okay das Brötchen ist heute nix geworden dafür nehme ich nur nur zwanzig Cent.

00:21:03: Sondern es brötchen kostet trotzdem fünfzig Cent was auch gerechtfertigt ist wenn man weiß was dahinter steht.

00:21:09: Aber dann erwarte ich halt als Rottkunde eine relativ passende gleichmäßig hohe Qualität.

00:21:14: Auf jeden Fall!

00:21:15: Also das muss man auch wirklich, gerade wenn man da halt auch Konkurrenz wie ich bleiben möchte.

00:21:21: Allerdings habe ich bei Ihnen noch gesehen was ganz interessant ist weil Nachhaltigkeit ist ja mittlerweile ein Riesenthema für jungen und für alt.

00:21:28: Man hört immer mehr dass die Leute da so auch sehr sehr darauf achten Auch die Produkte die sie kaufen Gerade auch bei Ölen Logistik- und Lieferketten aber auch noch richtig komplexer Was bedeutet Nachhaltigkeits bei euch vielleicht ganz konkret im Alltag?

00:21:43: Wir selber sind da, also wenn ich von unserer Produktion jetzt ausgehe mit einem gesunden Pragmatismus unterwegs definieren wir das mal so.

00:21:52: Wir schreiben uns jetzt irgendwie kein Nachhaltigkeit Siegel auf die Fahne und sagen wir sind da irgendwie die Dolzen oder ähnliches.

00:21:58: weil ich muss es dann halt möglicherweise auch irgendwann nachweisen Ich kann viel erzählen.

00:22:03: letztendlich aber die Realität sieht möglicherweise sieht man halt immer wieder auch anders aus und das sind eben nicht wir Schlicht weg.

00:22:10: Wir machen das, was für uns möglich ist klar.

00:22:12: wenn ich über Pflanzenöle spreche oder Lieferketten da wird es einfach schwierig.

00:22:17: Wir arbeiten maßgeblich mit Raps und Sonnenblumenöl, was üblich ist in der Branche.

00:22:21: In diesem Bereich kriege ich nun mal regionalen Ölmühlen als Lieferanten.

00:22:27: Aber die Produkte an sich kommen einfach irgendwo anders weg.

00:22:30: Das ist so ein bisschen wie Kaffee, der wächst in Deutschland auch nur auf paar ausgewählten Lagen aber am Ende.

00:22:35: Deswegen wird auch immer so ein Bisschen Regionalität rausgestellt, aber das Einzige, was da regional ist, ist der Röster Aber nicht der Kaffee.

00:22:43: Und da ist es dann eben beim Thema Lieferketten wird das bei uns schwierig, wo wir dann einfach darauf achten?

00:22:47: Wir haben oft Verwaltungsgebäude am grünen Sand in Bad Setz-Uffeln eine PV Anlage, sodass wir zumindest im Verwaltungbereich weitestgehend autark sind was die Stromerzeugung angeht.

00:22:57: Eine Produktion funktioniert das nicht weil da brauchen wir einfach deutlich mehr Energie.

00:23:01: Wir schauen, dass wir unseren Vorpark aktuell halten.

00:23:04: Wir bauen also aktuell direkt an der Verwaltung einen neuen Parkplatz für die Mitarbeitenden damit die Fahrzeuge von der Straße kommen und da wird jetzt auch schon zukünftig dran gedacht, dass da möglicherweise mal Ehladesäulen hinkommen.

00:23:16: Also das Thema E-Mobilität ist vor uns natürlich auch ein Thema gerade unter der aktuellen Diesel, also Energiepreisdebatte.

00:23:23: Das sind für uns dann einfach mehr so Bereiche, wo wir sagen da sind wir nachhaltig unterwegs.

00:23:28: Also im Rahmen dann unserer Möglichkeiten.

00:23:30: letzten Endes

00:23:31: Ja, man musste auch ein bisschen realistisch da bleiben.

00:23:33: Sie haben es eben schon gesagt mit Kaffee, der kommt ja jetzt nicht aus der Multiume Ecke.

00:23:37: Der kommt ja auch schon ein bisschen weiter weg und ist auch realistischer.

00:23:42: Was wir dann zusätzlich machen wenn ich in den Kundenbereich oder in dem Bereich unserer Kunden reingehe dass wir sagen, wenn wir über Kleingeräte sprechen, wenn ein Gerät kaputt geht, wir schmeißen das nicht weg, wir entsorgen das nicht sondern wir bieten dem Kunden den Service dass er von uns ein Leigerät geschickt bekommt.

00:23:58: Wir, entweder wir holen sein Gerät über den Frischdienst ab oder alternativ erschickt es im Grunde genommen mit dem Karton wo der Leigeret drin war schickt erst direkt an uns zurück und wir arbeiten also damit auf Papier schon reparieren das und unser Außendienst bringt's dem Kunden dann beim nächsten Besuch wieder.

00:24:13: Wir fahren nicht extra sondern der Außeldienst nimmts dann mit wenn das nächste Mal da ist so dass wir da eben auch darauf achten dass wir nicht noch mehr Ressourcen verbrauchen als irgendwie nötig

00:24:23: Ja, aber das steckt ja schon auf jeden Fall ein effizienter und auch nachhaltiger Gedanke hinter.

00:24:26: Genau!

00:24:27: Und genau das Gleiche machen wir dann eben auch bei unseren Automatischen also wirklich bei den Großanlagen.

00:24:32: Wir haben jetzt vor kurzem erst eine bei uns im Unternehmen gehabt die um lange Jahre beim Kunden gewesen ist Die jetzt klar natürlich wieder zum Kunden zurückgegangen ist, die wir mehr oder weniger komplett zerlegt haben und haben sie komplett einmal auf links gerät und einmal general überholt.

00:24:47: So dass also ne Anlage zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre alt ist auch durchaus nochmal zehn, fifteen, zwanzig Jahre laufen kann.

00:24:54: Weil der Edelstahl, der da verbaut ist, der ist ja deswegen nicht schlecht.

00:24:58: Das ist kein Problem.

00:24:59: Es ist Öl und es ist kein Wasser das rostet nicht und insofern ist das völlig unspektakulär.

00:25:04: Und da gehen wir eben den Weg dass wir nicht sagen wir wollen alle drei Tage ein neues Gerät verkaufen sondern wenn wir etwas ressourcenschon wieder reparieren können dann tun wir das auch.

00:25:14: Ja, auf jeden Fall.

00:25:15: Das ist ja früher gab es auch mehr.

00:25:18: Wenn man jetzt an die älteren Autos denkt, die kann man eher reparieren mittlerweile als die neuen Autos und das ist ja glaube ich also zumindest machte so ein bisschen den Unterschied auch und ich finde das merkt man bei ihren Maschinen vielleicht auch dass er so lieber nochmal gewartet und noch mal richtig was dran gemacht wird anstatt dann direkt das neue zu kaufen.

00:25:35: Genau!

00:25:35: Wartungsintervalle gibt's das auch für bestehende Kunden?

00:25:39: Wir bieten es mit an ist tatsächlich aber im Regelfall kein Thema.

00:25:42: Das Schöne beim Anlagen ist.

00:25:44: Gut, bei den Großanlagen habe ich dann einen Transportkette oder ähnliches das heißt ich hab da natürlich bewegliche Teile.

00:25:49: alles andere ist im Regelfall eigentlich nur Luftdruck Luftdrucks und Öl.

00:25:53: das heißt wir haben dann also wenig irgendwo Motoren die gewartet werden müssen oder ähnlich es.

00:25:58: und wenn Ich Bei Den Kleingeräten Bin Dann Ist Es Also Wirklich Nur Ein Druckbehälter es ist ein Ventil Und Es ist eine Pistole dran.

00:26:04: viel mehr ist es dann Nicht Klar Druck Behältervoordnungen Es Darf nicht Jeder Bei uns an Den Dingern Rumschrauben Weil auch da sind hier mal, da sind sechs Bar drauf.

00:26:13: Wenn ein so einen Deckel um die Ohren fliegt das macht nur so Halbspaß Das kann ich mir vorstellen.

00:26:18: Aber wir gucken da halt nach.

00:26:20: Okay, das ist sehr gut.

00:26:21: ja gerade auch wenn man da nicht viel motorisch dran ist dann kann ja theoretisch nicht wie kaputt gehen.

00:26:25: Das ist Gott sei Dank so ja.

00:26:26: Toi toi toi.

00:26:28: aber ich habe auch gelesen dass sie sehr viele bio- und pflanzliche Produkte anbieten oder beziehungsweise alle eure Produkte sind reinpflanzlich und damit halt auch vegan.

00:26:36: Das es bei euch bereits schon längerer Zeit Standard merkt ihr aktuell besonders beim Biosegment ein Wandel im Markt und wie wichtig wird das Thema vielleicht in Zukunft sein?

00:26:46: Also generell sage ich mal alle Produkte aus unserem Haus sind ja vegan, wie du gerade schon gesagt hast.

00:26:54: Unsere Produktion ist FSSC-Zweinzwanzigtausend zertifiziert.

00:26:57: das brauchen wir für die Lebensmittelproduktion also für den Lebensmittelindustrie.

00:27:01: Die Industrie setzt es voraus dass wir solche Zertifikate haben.

00:27:04: Alle Produkte als unserem Haus sind nach Können in Gebiete verkauft werden wo wo die Produkte halal sein müssen wo sie koscher sein müssen und wir haben eben ein Biozertifikat genau.

00:27:15: Also was wir natürlich sehen ist, dass Bio im Markt immer mal wieder ein Thema ist.

00:27:21: Das hat in den letzten Jahren so'n bisschen nachgelassen seit die Discounter da auch aufgesprungen sind.

00:27:25: das war mal deutlich mehr.

00:27:27: Im Moment bei den Bäckereien legt es sich so'nen bisschen wieder hängt glaube ich auch damit zusammen, dass Bioprodukte auch bei uns natürlich deutlich teurer sind.

00:27:37: Wir müssen eine Bio-Lieferkette einhalten und wir brauchen dann nicht sagen wir Bio-Pflanzenöle bezahlt werden am Ende und wir sehen es ja auch immer wieder draußen, dass die Kunden... Ich bin auch in verschiedenen sozialen Medien unterwegs.

00:27:52: Die Kunden schon sehr preissensibel sind, ja ich habe also einen größeren Betrieb oben im Norden gehabt die letztes Jahr im Sommer alle Produkte von uns weil sie auf einen Teil Bioproduktion umsteigen wollten alle Produkten von uns in Bio Qualität haben wollten.

00:28:06: das hat genau drei Monate gedauert und dann haben Sie gesehen okay die Kosten laufen also dermaßen aus dem Ruder weil sie eben auch alles umgestellt haben also auch die konventionellen Produkte mit Biotrennmitteln produziert um da keine Verwechslung oder ähnliches hervorzurufen, dass sie dann irgendwann gesagt haben ist okay.

00:28:21: Sie lassen das, die gehen davon wieder

00:28:23: weg.".

00:28:23: Was man aktuell im Markt sieht.

00:28:25: gerade bei den Bäckereien ist viel stärker ein regionales Thema also das was vor Jahren hier regional schon die Lippequalität gewesen ist.

00:28:33: ich sage mal die Bäckerei Meffat war da ja unter anderem auch sehr stark so diese Schilder mit Lippekwalität hier wächst ihr Brot

00:28:39: etc.,

00:28:39: da gibt es also mittlerweile bundesweit ganz viele auch sehr gute Betriebe die da einfach viel stärkere drauf setzen eben zu sagen sie arbeiten auch teilweise an Bauern zusammen, die dann wirklich gezielt für diesen Bäckerei-Betrieb auch das Getreide anbauen.

00:28:53: Da gibt es eine örtliche Mühle, die das entsprechend vermalt und die Zeit lang einlagert weil das Mehl ein bisschen abgelagert sein muss.

00:29:00: Das hat ein bisschen fachliche Gründe, technologische und das wird glaube ich deutlich stärker in den Fokusrücken.

00:29:07: auf Dauer noch sieht man auch daran dass die Kunden eben auch mittlerweile wieder mehr Wert auf Qualität legen und tatsächlich eben auch dann transparent wissen wollen wo ihre Rohstoffe herkommen.

00:29:18: Auf jeden Fall, gerade jetzt in der heutigen Zeit ist es ja umso wichtiger auch mal zu wissen.

00:29:23: Man hat regionale Produkte dann kauft man halt in der Apfelsaison

00:29:26: nur die Äpfel

00:29:27: und nicht die Äpfel, die aus ich weiß nicht woher kommen.

00:29:30: also ich merke... Also ich achte jetzt mittlerweile auch darauf.

00:29:32: vielleicht liegt's am Alter wenn mein Eltern mit das mal mehr drauf achtet.

00:29:35: Ich weiß es nicht.

00:29:36: allerdings finde ich das auf jeden Fall super Sache auch gerade dass sie das auch anbieten, dass sie die Bäckereien unterstützen und da nochmal ein richtiges gutes Produkt liefern.

00:29:45: Wo wir grade jetzt auch schon bisschen von Neustartung Modernisierung sprechen gerade in der heutigen aktuellen Zeit, wenn man eine Bäckerei heute neu startet und sich so ein bisschen modernisieren will.

00:29:54: Was sind aus eurer Sicht die drei größten Fehler, die man unbedingt vielleicht auch vermeiden sollte?

00:29:59: Der größte Fehler für mich ist dabei oder mit der Größe Fehler ist eine Beliebigkeit.

00:30:06: Also man spricht ja heute immer so salopp davon, man soll eine Marke entwickeln und ich sage mal gerade dann vielleicht auch in Medien etc.

00:30:12: Pipi auch selber ne Marke werden das lasse ich mal dahingestellt.

00:30:16: aber ein klarer Fokus also rausstellen wo man hin will tatsächlich und wofür für welche Werte man steht.

00:30:23: also Authentizität ist da so ein Thema finde ich da ganz wichtig.

00:30:26: was man vor allen Dingen auch als Bäcker gerade unterlassen sollte das ist Gott sei Dank mittlerweile auch viel besser geworden.

00:30:32: das war früher.

00:30:33: viel schlimmer ist die Vergleichbarkeit mit der Industrie.

00:30:37: Das kriege ich sowieso nicht hin, weder preislich noch sonstig was.

00:30:41: Es geht einfach nicht.

00:30:42: jemand, der im Discounter irgendwo ein Meterweise Brotregal geht und da sein Toastbrot rausholt ... Kauft das nicht, weil er davon überzeugt ist dass da so ein unglaublich gutes Produkt ist.

00:30:52: Sondern der kauft zwar einfach billig.

00:30:54: So diesen Preiskampf werde ich als Bäcker aber niemals gewinnen!

00:30:58: Ich habe keine Chance, weil ich eine ganz andere Preisstruktur habe, als es einen Discounter haben kann und deswegen macht's überhaupt keinen Sinn sich darauf einzulassen.

00:31:06: Ja, macht auf jeden Fall auch Sinn.

00:31:08: Wenn man jetzt gerade dann auch denkt okay ja Industrieprodukte ja.

00:31:12: allerdings da stecken ja auch Personalkosten hinter die die Industrie vielleicht wesentlich geringer halten kann anstatt so ein ganz normaler Handwerksbetrieb?

00:31:19: Das ist definitiv so.

00:31:20: ich bin letzte Woche in einem Betrieb gewesen unten in Süddeutschland dir den ganzen Dach nichts machen als Fladenbrötchen und das sind neunzigtausend Stück pro Tag.

00:31:27: Das ist schon eine Hausnummer genau.

00:31:29: aber der hat eben eine ganz andere Kostenstruktur als es einen Bäcker hat zwanzig Sorten Brot macht, der fünf sorten oder zehn sorten Brötchen macht, den noch Kuchen macht.

00:31:38: Der fein gebeckt macht, vielleicht auch ab und an eine Torte macht.

00:31:41: das haut einfach nicht hin.

00:31:43: keine Chance.

00:31:43: Und wenn ich mich auf diese Nummer auf diesen preiskampf als Bäcker einlasse dann bin ich im Grunde genommen schon weg vom Markt.

00:31:49: und Als dritten punkt für mich so ein bisschen was man eben auch mittlerweile immer mehr sieht und was von dem Bäckereifverbänden auch immer gerne wieder propagiert wird.

00:31:58: tatsächlich ist Ein zu breites Sortiment.

00:32:01: Also wenn ich, sagen wir mal, dreizigvierzigfünfzig Sorten roten möglicherweise solche Betriebe gibt es ja jeden Tag backen will.

00:32:08: Das wird halt einfach irgendwann schwierig.

00:32:10: und da sind mittlerweile gehen immer mehr Betrieber den Weg dass sie sagen Sie haben pro tag vielleicht nur zehn Sorten.

00:32:16: davon sind vielleicht auch nur vier fünf oder sechs sorten tatsächlich Brote, die wirklich täglich gebacken werden und die anderen vier werden dann meinetwegen Dienstags- und Donnerstags oder so gebackene.

00:32:26: Also immer wieder zu unterschiedlichen Tagen das natürlich auch dem Kunden kommunizieren damit der Kunde nicht dann vom Tresen steht wenn sein Brot ausgerechnet gerade nicht gebackened wird.

00:32:34: Das ist auch doof.

00:32:36: aber sich da einfach auf wesentliche Sachen zu konzentrieren aber die dann auch einfach schlichtweg richtig geilzumachen.

00:32:44: also wenn ich dann von Tresens stehe dann muss ich da einfach Bock drauf haben das jetzt zu kaufen.

00:32:48: Auf jeden Fall, das merkt man ja auch an Restaurants.

00:32:51: Wenn man sieht die Speisekarte da ist eine SpeiseKarte mit sechs Seiten, dann weiß man schon okay?

00:32:56: Da wird vielleicht nicht so wert auf das einzelne Gericht gelegt wenn jetzt vielleicht eine Speisekarte mit nur zwei drei Seiten hat wo dann wirklich nur ausgewählte Gerichte sind.

00:33:04: also stelle ich mir das ähnlich vor.

00:33:06: tatsächlich

00:33:06: Ja das ist so Das ist ein bisschen so dieser Spruch wer alles macht mach nichts irgendwie richtig.

00:33:12: Das passt sehr gut.

00:33:14: Das passt auch tatsächlich so ein bisschen zu der nächsten Frage, ihr arbeitet ja auch mit vielen größeren Betrieben zusammen?

00:33:20: Was unterscheidet erfolgreiche Bäckerei langfristig von denen die vielleicht auch immer regelmäßig am Kämpfen sind auf zum Erhalt?

00:33:27: Ja, so'n bisschen würde ich sagen was ich tatsächlich gerade also bei den drei großen Fehlern eigentlich auch schon gesagt habe.

00:33:33: Also was die erfolgreichen Betriebe da eben einfach anders machen ist sich zu positionieren Authentzität.

00:33:41: Also im Grunde genommen tagtäglich einfach auch zu sagen, was man tut vielleicht auch mal regelmäßig ein kleines kurzes Real, gutes Video oder ähnliches aus der Produktion zu machen, was da jetzt gerade läuft, um dem Kunden auch zu zeigen, was ich da wie tue tatsächlich.

00:33:57: Das aber auch nachprüfbar.

00:33:59: wenn also der Kunde irgendwann merkt dass das, was sich da erzähle möglicherweise auch nur für dieses Real ist, ich aber wirklich irgendwie anders arbeite dann wird die Luft einfach auch dünn.

00:34:08: Und gerade die erfolgreichen Betriebe, die sehe ich zumindest draußen.

00:34:12: Das sind die dann auch wirklich für ihr Handwerk brennen und das eben auch entsprechend nach vorne bringen wollen.

00:34:20: Gerade Social Media ist ja so ein Riesenbereich, der zu der heutigen Zeit sehr viel einnimmt.

00:34:25: Auch viele jüngere Generationen oder auch ältere Generation mittlerweile, die dafür sehr Wert drauflegen und vielleicht auch Social Media gucken und da vielleicht dadurch auf die Bäckerei aufmerksam werden?

00:34:35: Ja definitiv.

00:34:36: Wobei glaube ich tatsächlich, da muss man auch gucken, wo meine Zielgruppe ist.

00:34:41: Also es gibt unten im weitesten im weiterer Ruhrgebiet Bäckereien, die die Bäckerei Hinkel zum Beispiel.

00:34:49: Josef Hinkel ist sehr bekannt.

00:34:51: Der steht selber auch immer noch im Laden hat weißes Hemd an rote Hosenträger also man kennt ihn auch gerne mal eine rote Fliege ist im Karneval sehr aktiv und seine Tochter die Sophie Hinkel zb macht dann regelmäßig.

00:35:02: Insta Reels ist bei TikTok sehr aktiv Bewirbt da drüber einfach auch eine sehr junge Zielgruppe.

00:35:08: Und das läuft tatsächlich auch, das ist dann aber in dem Moment natürlich, wenn ich jetzt hier auf Ostwestfalen runterbrechen würde also einen Ehr.

00:35:17: man sagt ja immer so ein bisschen Ostwestpfalle geht zum Lachen auch immer noch in den Keller ist vielleicht auch ein bisschen verschlossener in dem moment als der Rheinländer mit dem Garnen weil er quasi aufgewachsen ist und dann auch immer nochmal eine andere Situation in der Kunde hier ist glaube ich auch noch ein bisschen konservativer in dem.

00:35:33: Und dann muss ich mir natürlich schon gut überlegen, was ich da tatsächlich mache und auch wo ich es mache.

00:35:38: Also für uns zum Beispiel... Für mich ist es so wenn wir bei uns intern über Social Media sprechen oder mit einer Medienagentur die wir haben.

00:35:45: das ist immer der erste Spruch Facebook ist tot.

00:35:47: Ja, Facebook ist möglicherweise tot bei einer Altersgruppe zwischen sixteen und zwanzig dreißig will ich nicht von der Hand weisen.

00:35:54: Ich sehe aber für mich, dass gerade viele meiner eigenen Kunden also der Bäckereien tatsächlich immer noch auf Facebook aktiv sind wo es wirklich komplette Gruppen gibt unter anderem der Bäckerfachschule in Weinheim wo sich auch tagtäglich Bäcker austauschen.

00:36:08: Also ist Facebook nicht tot sondern das Facebook macht nur keinen Sinn für eine entsprechende junge Zielgruppe

00:36:13: Das stimmt, also da kann ich nur zustimmen.

00:36:15: Weil man merkt das auch mittlerweile bei unseren Social Media Kanälen.

00:36:18: tatsächlich Facebook wird wieder größer als man denkt!

00:36:21: Also ich finde das unfassbar faszinierend.

00:36:24: Das ist jetzt nicht so ganz meine Generation.

00:36:26: Allerdings ist es auch super nochmal zu sehen weil dass dann halt noch eine ganz andere Zielgruppe anspricht und die glaube ich sonst auch ein bisschen in Vergessenheit geraten würde was sich auch sehr schade finde.

00:36:35: Ja definitiv, das ist so ein bisschen... also viele momentan ist ja k i mehr oder weniger auch in aller Munde.

00:36:43: Wenn ich jetzt in den Lebensmittel Einzelhandel schaue, da sind viele so Grab- und Go-Konzepte.

00:36:47: Wo dann irgendwo Märkte aufmachen wo ich nur mit einer EZ oder Kreditkarte reinkomme Dann wird alles abgefilmt mehr oder weniger was ich jetzt im Korb lege Und es wird mir automatisch hinterher von der Karte abgezogen wenn ich wieder raus gebe Was wir glaube ich dabei immer vergessen.

00:37:01: bei solchen Konzepten so schön ich sie finde Möglicherweise ist ein Teil der Gesellschaft die einfach auch nicht handy aktiv affin sind.

00:37:09: Für mich ist das kein Problem.

00:37:10: Ja!

00:37:10: Ich gucke hier immer so'n bisschen damit dass sich Haarscharf am Buch vorbeigeschrampen.

00:37:14: Aber ich bin natürlich in den digitalen Medien einfach auch viel unterwegs, zwangsläufig aufgrund meines Berufes.

00:37:20: aber es gibt eben einfach ganz viele da draußen die sind das nicht und mit diesen Konzepten schließe ich sie so ein bisschen aus.

00:37:26: ja und das macht dann für mich immer ein bisschen schwierig.

00:37:29: Es gibt ja auch noch mal eine ganz andere ältere Generation, die auch nicht so mit den Kartenzahlungen da wirklich zurechtkommt und dann halt auch wirklich immer neue Bargeld haben.

00:37:36: Wo immer viele schon drüber schimpfen, wenn sie in einer Kasse stehen mit ihren ganzen kleinen Geld.

00:37:41: Ja was soll ich sagen?

00:37:42: Nur Varis ist Varis!

00:37:44: Das stimmt das stimmt.

00:37:45: Wenn man nach Skandinavien fährt wird die Luft aber sehr dünn.

00:37:48: Das stimmt, ich hatte tatsächlich auch da ist selbst der kleine Wurstwagen, der irgendwo mitten auf einem Hofplatz steht.

00:37:54: Selbst er hat Kartenzahlung!

00:37:55: Ich war selbst überrascht als man dort doch sein Hotter kaufen wollte und da auf einmal die Omi ihr Kartenlesegeräte vorhin gehalten hat.

00:38:02: Ja das ist so.

00:38:03: Ok kommen wir noch mal ein bisschen zum Thema Logistik zurück.

00:38:06: Das ist nämlich auch ein riesiges Thema bei euch gerade bei sensiblen Produkten.

00:38:11: was passiert da vielleicht auch im Hintergrund?

00:38:13: Was Kunden oft gar nicht sehen?

00:38:15: Wir müssen weder kühlen noch sonst irgendwas.

00:38:17: Insofern sind wir da nicht unbedingt, wir sind weder Zeit, noch sind wir frische Sensibel.

00:38:21: das ist kein Problem.

00:38:24: Aber unser Inhaber, unser Seniorchef der Herr Groeneweg hat schon sehr früh Wert darauf gelegt dass sowohl unsere Fahrzeuge generell also die LKWs aber auch die Fahrzeige vom Außendienst immer in einem vernünftigen Zustand sind weil das Fahrzeug am Ende das, was auf der Straße erstmal wahrgenommen wird.

00:38:42: Und wenn dann da so eine rumpelige Karre durch die Gegend fährt, dann schließt man zwangsläufig davon immer erst mal aus Unternehmen und deswegen hat er eben sehr frühzeitig schon gesagt, die Fahrzeuge draußen sind unser Aushängeschild.

00:38:53: Das ist das, dass es als Erstes wahrgenommen werden und sie müssen einen akkuraten Eindruck machen – und das tun Sie!

00:38:58: Und dasselbe gilt natürlich dann auch, deswegen haben wir auch bewusst eben auf eine eigene Logistik gesetzt für die Fahrer.

00:39:04: Auch da wieder wie Sie sehen es ja ich bin viel unterwegs Ich sehe es tagtäglich draußen.

00:39:08: Da ist der Lkw Der hat ein polnisches Kennzeichen Der Anhänger kommt aus Litauen Der Fahrer kommt von...ich weiß nicht wo.

00:39:15: Es spricht keiner mehr Deutsch.

00:39:16: und wenn ich damit dadurch das wir eben in den Lebensmittel Produktion oder in Lebensmittel produzierende Betriebe liefern, auch wenn wir selber kein Lebensmittel im eigentlichen Sinne sind.

00:39:27: Und derjenige, der in einer wahren Annahme steht sich mit unserem Fahrer nicht mehr unterhalten kann weil er halt kein Deutsch spricht dann habe ich ein Problem und das war eben einen Punkt wo wir sehr früh schon darauf geachtet haben dass genau das nicht passiert

00:39:39: dass da auch wirklich Kommunikationsstadt finden kann.

00:39:41: Das ist ein großer Punkt, ja wir

00:39:43: kommen jetzt langsam

00:39:44: so ein bisschen zum Schluss und ich finde das mal ganz interessant wenn man so einen kleinen Blick in die Zukunft schaut wie würden sie sich denn in der Bäckerbranche in den nächsten fünf bis zehn Jahren verändern?

00:39:55: oder was könnte sich da verändern?

00:39:57: Welche Rolle spielt vielleicht die Unternehmen auch so ein Bisschen dabei?

00:40:00: Oha!

00:40:00: Ganz schwierige Frage.

00:40:03: Ja Zukunft, was soll ich sagen?

00:40:05: Ich bin nicht aufs Bäckerhandwerk generell so ein bisschen gucke.

00:40:08: Wir haben noch vor vier oder fünf Jahren irgendwie in dem Dreh, haben wir über zehntausend backende Betriebe in Deutschland gehabt.

00:40:15: Im Sommer fünfundzwanzig waren die letzten Zahlen, die ich mir mal angeguckt habe, waren wir bei acht und halbtausend ungefähr.

00:40:22: Das heißt, das Setzt ist schon seit Jahren eine unglaubliche Konzentration im Gange und ich sehe es ja selber auch.

00:40:28: Ich muss jetzt nachrechnen, irgendwie von fünfundachtig bis achtenachtzig in der Ausbildung gewesen.

00:40:33: Damals war die Berufsschule noch in Detmold.

00:40:34: Wir hatten drei volle Klassen mit angehenden Bäckergesellen.

00:40:38: Heute sitzen sie in Bielefeld und ich glaube, es gibt noch Schwierigkeiten überhaupt eine Klasse vollzukriegen.

00:40:43: Das setzt sich natürlich auch bei den Betrieben entsprechend sofort.

00:40:46: Das heißt, da werden auch viele Betriebe zwar heute noch produzieren die aber alt eingesessen ist.

00:40:52: ich sag mal wo der Bäckermeister hinten in der Backstube steht seine Frau steht vorne im Vertrieb sie haben vielleicht irgendwo eine Filiale.

00:40:58: Die werden auf Dauer wenn wir in der Gesellschaft nicht umdenken da auch einfach verschwinden weil Sie keinen Nachfolger haben Weil die Kostenstruktur nicht passt oder ähnliches.

00:41:09: Ich sehe es bei uns einfach auch im Kundenkreis.

00:41:10: Ich kriege im Schnitt irgendwie ein bis zwei Meldungen bei mir auf dem Schreibtisch, dass wir da einen Kunde von uns oder auch einen Betrieb zumindest der vielleicht doch keinen Kunde ist irgendwo Insolvenz angemeldet hat.

00:41:21: Und ja jetzt kann ich oft die aktuelle Regierung schimpfen

00:41:23: etc.,

00:41:23: das ist aber glaube ich einfach ein Trend, der sich im Laufe der Jahre einfach irgendwo verstätigt und wir haben es vor zwanzig dreißig Jahren irgendwo bei den Fleischereien gesehen.

00:41:33: Da fällt mir jetzt ad hoc in Lembo auch keine wirklich mehr.

00:41:35: ein.

00:41:36: Nullmaier mittlerweile in einer breiten Straße hat auch zugemacht?

00:41:38: Ja!

00:41:40: Ähnliches wird es vielleicht oder ich hoffe nicht so extrem auch auf Dauer bei den Bäckern geben.

00:41:46: Auf der anderen Seite, wenn man dann wirklich mal in die Zukunft guckt Es gibt einfach erfolgreiche Betriebe im Kleinen als auch dann im größeren Bereich Die wirklich gut am Markt stehen sage ich mal die da entsprechend ihre Produkte platzieren die In den sozialen Medien unterwegs sind und noch zeigen was ich vorhin schon einmal kurz erwähnt habe Was tun sie da?

00:42:05: Und wie tun Sie das?

00:42:07: Auch sehr transparent sind.

00:42:08: Das wird immer wichtiger.

00:42:09: Gleichzeitig gibt es immer wieder Konzepte, die einfach auch ein paar Sachen anders machen.

00:42:16: Beispielsweise gibt sie Bäckerei Zeit für Brot.

00:42:20: Die haben jetzt fünf bis sechs Filialen bundesweit verteilt.

00:42:23: in den Großstädten aber dann halt auch in Großstadt lagen also Frankfurter Westent und solche Dinger, die dann in kleinen Backstuben im Geschäft vor Ort backen.

00:42:31: Es gibt so interessante Konzepten wie die Blond Bakery in Essen, Sechs beispielsweise erst anfangen, also komplett aus der Nachtarbeit rausgehen.

00:42:41: Es gibt die Brotpuristen in Speyer, die auch morgens ich glaube um fünf oder um sechs der erste erst anfängt zu arbeiten, die ihren Laden dann aber auch erst um zwölf aufmachen.

00:42:50: und wenn er verkauft ist, wenn der Laden leer ist um keine Ahnung, fifteen, sechzehn, siebzehn Uhr, dann macht er halt auch wieder zu.

00:42:56: Der produziert dann dabei halt nur Brot und das muss man dann auch so ein bisschen einfach sehen.

00:43:00: diese Konzepte sind super Ja.

00:43:02: Funktioniert aber möglicherweise auch nur, weil es eben auf der anderen Seite dann den klassischen Bäcker als Vollversorger noch gibt, der dann Brot und Brötchen etc.

00:43:09: produziert?

00:43:10: Wenn er nicht da wäre, dann hätten auch die Brotpuristen möglicherweise ein Problem.

00:43:14: Aber das wird auf Dauer einfach spannend bleiben.

00:43:17: und naja, die nächsten fünf bis zehn Jahre... Ich habe vor einiger Zeit einen Interview mit dem Geschäftsführer einer größeren Bäckerei gelesen, der gesagt hat in zehn Jahren geht ja davon aus dass noch zweitausend Betriebe da sind.

00:43:27: Das finde ich ein bisschen sehr pessimistisch, sage ich mal so.

00:43:30: Ich glaube es wird sich irgendwo bei fünf-sechstausend Betrieben irgendwo einpendeln auf Dauer und hoffe dass wir da in den nächsten Jahren noch viele spannende Konzepte und Bäckereien sehen werden.

00:43:42: Also ich hake auch auf jeden Fall weil Bäckereihen gehören einfach dazu und ich find's ja sehr schade wenn gerade auch viele Traditionsbäcke auch wenn man hier einen Kreis Lippe oder Lemko auch mal schaut wie viele da auch schließen müssen.

00:43:53: das finde ich das fehlt ein Stück Heimat tatsächlich auch so ein bisschen.

00:43:57: Ja,

00:43:57: das zum einen und es ist halt auch wenn ich jetzt hier in Lemgo die Bäckereien nehme.

00:44:02: Ah!

00:44:03: Es ist auch immer ein Treffpunkt.

00:44:04: Letzten Endes ist eben auch soziales Leben.

00:44:07: Ich kann mich hinsetzen, ich kann Kaffee trinken... ...ich kann nicht mit Freunden treffen.

00:44:10: Das würde eben auch verloren gehen tatsächlich.

00:44:13: Und ja wir gucken einfach mal wo der Reise dahin geht Auf

00:44:16: jeden Fall.

00:44:17: Vielen Dank auf jeden Fall für dieses spannende Gespräch oder diese Einblicke.

00:44:20: heute, gerade in einer Zeit in der Fachkräftemangel steigende Kosten und wachsene Anforderungen den Alltag vieler Betriege so ein bisschen bestimmt sind Lösungen gefragt die nicht nur Produkte liefern sondern echte Prozesse verbessern.

00:44:32: und genau da setzt halt auch ihre Firma Düba darauf an.

00:44:35: es war wirklich sehr spannend zu hören wie viele im Hintergrund passiert von Logistik, von Tanksystem bis hin auch zur nachhaltigen freien pflanzlichen Lösung Zukunft der Gebäckereien mitgestalten könnt und auch mit gestalten werdet, da bin ich mir sehr sicher.

00:44:50: Vielen Dank dass ihr heute da wart!

00:44:52: Und vielen dank das ihr bei die Macher aus Lemko dabei wart.

00:44:55: Ich wünsche euch einen schönen Tag und würde sagen bis nächstes mal.

00:44:57: Sehr

00:44:58: gerne, ich habe zu danken.

00:44:59: es hat mich sehr gefreut.

00:45:00: Es war sehr interessant tatsächlich mal so auch hier mal hinter die Kulissen zu gucken.

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