Medizin trifft Technik: Kennt ihr ABW aus Lemgo?

Shownotes

Zu Gast: Dr. Sven Zeeb, Geschäftsführer Unternehmen: ABW Medizin und Technik GmbH & Co. KG

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00:00:00: Wir bieten ja auch noch Reagenzien

00:00:01: an,

00:00:03: die ich in meinem früheren Leben als im letzten Job mit entwickelt habe und schon hergestellt habe.

00:00:12: Da war es eben so, dass meine bisherige Firma, wo ich vorher war, meinen Kunden mehr oder weniger ausgeschmessen haben.

00:00:21: Die haben gesagt, wir machen das nicht mehr und suchen jemand anderes.

00:00:27: Und das war dann eben auch der Zeitpunkt, wo ich dann gesagt habe, wenn sich schon die Möglichkeit ergibt.

00:00:34: Hier in Lemgo zu übernehmen, dann nehme ich den Gründen einfach mit und produziere eben in Lemco die Reagenzien für ihn.

00:00:43: Erfolg kommt nicht von ungefähr!

00:00:45: Schon gar nicht in Lemko!

00:00:47: Wer sind die Menschen,

00:00:48: die hier Unternehmen aufbauen?

00:00:50: Was läuft wirklich gut – und was gerade

00:00:53: nicht?!

00:00:54: Die Macher aus Lemgo Der Wirtschaftspokast über Ideen, Mut und darüber wie man hier nicht nur startet sondern

00:01:02: bleibt.

00:01:05: Heute starten wir wieder mit einer neuen Folge von Die Mache aus Lemko.

00:01:09: bei uns zu Gast ist heute die Firma AWW Medizin und Technik GmbH & Co KG auch bekannt als Merlin Medical.

00:01:16: Wir sprechen darüber was das Unternehmen macht Wie Medizintechnik entsteht Und warum Lemco dafür ein guter Standort ist.

00:01:22: Genau deshalb sprechen wir jetzt mit

00:01:24: Doktor Sven Zeb ist mein Name

00:01:26: Und mein Name ist Isabel Zimmermann.

00:01:28: Schön, dass ihr dabei seid!

00:01:30: Ich bin ja so ein kleiner Fan – ich weiß nicht ob Sie das schon wussten von so Erfolgsgeschichten oder bzw.

00:01:34: Geschichten wie Unternehmen entstehen?

00:01:37: Wie ist denn überhaupt Ihre Geschichte von ABW?

00:01:39: Was hat sie damals dazu bewegt, das Unternehmen hier in Lemko und unserer schönen Hansestadt zu starten?

00:01:45: Also ich bin ja erst seit fünf Jahren dabei und die Firma gibt es aber schon sehr lange.

00:01:51: also wir hatten letztes Jahr unsere Und Hintergrund der Firma ist einfach, dass die Firma Amelung, die auch in Lemco glaube ich sehr bekannt ist und im Prinzip die Quadrometerherstellung begründet hat hier in Lemgo.

00:02:12: Die wurde verkauft und einige der Servicemannschaft von damals wollten dann den Firmenwechsel nicht mitmachen und haben sich dann einfach ausgegliedert.

00:02:28: Und haben angefangen, Service-Rabberaturen für die Geräte zu machen.

00:02:33: Irgendwann kamen eben mal die Idee auf eigentlich eigene Geräten entwickeln zu können.

00:02:40: Die bestehenden Geräde, das ja nach wie vor gab – von denen auch noch viele im Einsatz sind – weiterzuentwickeln und eine neue Geräteserie drauszumachen.

00:02:52: Und wie ist überhaupt dieser Standort hier in Lemko entstanden?

00:02:56: Warum haben sie sich genau hier niedergelassen?

00:02:58: oder gab es da bestimmt keinen Grund für?

00:03:01: Naja, die Firma Armelung war ja in Lemco und war auch eine große Firma.

00:03:07: Die Mitarbeiter, die die ABW gegründet haben, waren halt alle aus Lemko umgebungen und wollten einfach nicht weg und haben deswegen das Unternehmen hier in Lemgo gegrundet.

00:03:19: Deswegen gibt's eben Armelum In Lemgo und da gibt es auch ein Nachfolger.

00:03:25: Die Firma Stago, die sitzen auch noch in Lemgo.

00:03:27: Und es gibt uns halt jetzt hier in Lemco.

00:03:31: Sehr schön!

00:03:32: Ich bin ja auch beziehungsweise unsere... Unser Team ist ja wirklich sehr groß und man denkt das gar nicht aber dass wirklich geht viel Hand-in-Hand und bei ihnen ist auch glaube ich so Team Service ein großer Hintergrund.

00:03:44: was hat dieser technische Hintergrund oder wie hat dieser Technische Hintergründ Ihnen geholfen heute Produkte herzustellen?

00:03:52: Ja, das Grundprinzip der mechanischen Coagulometrie nennt sich das Verfahren Blutgrinnungsmessung.

00:04:00: Das ist ja schon sehr alt also es aus den Sechziger Jahren und wurde ebenso nach und nach weiterentwickelt.

00:04:07: Und bei mir war's eben so.

00:04:10: ich beschäftige mich seit ungefähr zwanzig Jahren mit Blutgerinnung und ich bin ja von Natur aus chemiker.

00:04:18: als Und war mal vor vielen Jahrzehnten Chemie studiert und habe mich dann irgendwann beruflich, mehr oder weniger durch Zufall mit Blutgrinnung beschäftigt.

00:04:30: Ich habe das Ganze eben von der chemischen Seite aus betrachtet also dann Proteinemodifiziert und so was.

00:04:38: Und ich habe mir den gerändigen Salberherstelle früher auch schon gemessen.

00:04:47: Irgendwann kam dann mal einer von meinen Kunden auf mich zu, der meinen Vorgänger halt kannte und hat mich gefragt ob ich nicht mal Interesse hätte die Firma anzuschauen.

00:05:00: Und dann kam irgendwann eben mal die Idee auf Ich möchte gerne in Ruhestand gehen und ich suche Nachfolger.

00:05:10: hast du nicht interesse die Firma zu übernehmen?

00:05:13: Da hatten sie aber ja wirklich super Voraussetzungen.

00:05:16: Dafür schon jahrelange Forschung dahinter, das ist ja wirklich bessere Voraussetzung gibt es da gar nicht.

00:05:23: Wie sieht das denn auch gerade wo wir bei Herausforderungen oder auch generell Start sind von der Firma?

00:05:29: Wie groß oder was für große Herausforderungen gab's in den Anfangsjahren für Sie vielleicht auch persönlich?

00:05:36: Naja ich hatte ja vorher einen relativ guten Job in Weimar in Thüringen Und da habe ich da alles aufgegeben und auch alles hinter mir gelassen.

00:05:48: Ich bin halt komplett dann da weggezogen, musste mich hier irgendwie noch eingewöhnen und die Arbeit bewältigen können.

00:06:03: Also so die räumliche Veränderung eben auch die Umstellungen der Arbeit waren eigentlich schon gewisse Herausforderungen.

00:06:14: Also ich war ja vorher ganz normaler Angestellter in einer Firma und bin auf einmal jetzt eben Firmenchef, ein Vorgesetzter und musste mich da natürlich auch erst mal einarbeiten.

00:06:25: also ich habe in den letzten Jahren ganz viel gelernt zum Beispiel über Steuerthemen, über Unternehmensführung was sich vorher jetzt in dem Maß nicht kannte.

00:06:36: Also es war eigentlich eine sehr spannende Zeit.

00:06:40: Sehr arbeitsreiche Zeit, aber auch eben erfüllend und das war eigentlich schon immer mein Traum mehr oder weniger eine eigene Vormerung mal zu haben und einfach selber Chef zu sein und nicht mehr abhängig zu arbeiten und ja eben auch die entsprechende Erfüllung dann zu haben.

00:07:04: Es war gewissermaßen der nächste und wahrscheinlich auch der letzte Schritt eben in meinem Arbeitsleben.

00:07:10: Aber sehr schön, das ist ja auch so eine lange Story dahinter die jetzt wirklich auch so mehr als ein kleiner Traumeneffüllung gegangen ist.

00:07:16: durch Zufall manchmal auch.

00:07:18: Manchmal öffnen sich andere Türen und dann geht es ganz schnell auf einmal.

00:07:23: Sie hatten gerade eben auch erzählt sie haben einen Coagulometer.

00:07:26: Viele verstehen das, denke ich mal nicht.

00:07:28: Ich hab selber ein kleines medizinisches Hintergrund.

00:07:30: Ich bin die eigentliche Krankenschwester und ich hab da schon so eine kleine Ahnung, worum es geht.

00:07:35: aber vielleicht für die Zuhörer auch noch einmal was ist überhaupt zu eingerät?

00:07:40: Was misst es und wofür wird es gebraucht?

00:07:43: Also Blutgerinnung ist ja ein ganz wichtiges Thema in der Medizin.

00:07:48: Es gibt sehr viele Menschen, die Probleme mit ihrer Blutgernung haben.

00:07:51: falls das im menschlichen Körper sehr kompliziertes und sehr gut austariertes System ist, wo eben viele Probleme auftauchen können.

00:08:04: Und es ist deswegen sinnvoll bei Patienten die irgendwas an sich merken also zum Beispiel wenn man ganz oft Nasenbluten hat oder wenn man ständig blaue Flecken hat, wenn man sich nur irgendwo anstößt dann ist vielleicht die Vermutung nahe dass es da ein Problem in der Blutgerinnung gibt Und da muss man eben messen, ob dieses Blutgrinnungssystem stimmt.

00:08:29: Also ob das funktioniert.

00:08:31: und genauso umgekehrt gibt es ja auch viele Menschen die zu Thrombosen neigen bei denen also die Blutgrenne und Krankhaft verstärkt ist.

00:08:39: und da ist diese Systeme immer aus dem Gleichgewicht.

00:08:41: und um da eingreifen zu können und den Patienten auch helfen zu können mit Medikamenten zum Beispiel muss man eben die Blutgründung messen.

00:08:51: Man muss wissen, ob da was schiefläuft und man muss auch wissen wo in dieser komplizierten Reaktionskaskade, die die Bluttgründungen dann auslöst, wo die Probleme dann eben auftauchen?

00:09:03: Dafür braucht man eben unsere Geräte.

00:09:06: Also wirklich ein sehr, sehr wichtiges Gerät, das so im Hintergrund fungiert, was viele glaube ich gar nicht auf dem Schirm haben, Leben rettet kann man jetzt nicht sagen, aber doch schon in gewisser Weise.

00:09:18: Schon so ein bisschen dass man da auf jeden Fall zur Diagnostik auch dazu zählt.

00:09:24: Viele hören ja auch das Thema Medizintechnik und Medizintechnik denken so viel an High-Tech und was ist wirklich an ihren Geräten besonders innovativ?

00:09:34: Und was hebt sie vielleicht auch besonders hervor?

00:09:36: Also die Methode gibt es ja schon seit vielen Jahrzehnten also wo den sechziger Jahren entwickelt.

00:09:44: Insofern kann man eigentlich nicht wirklich von der Innovation sprechen.

00:09:48: Die Methode ist ziemlich ausgereizt, muss man sagen aber sie funktioniert und dadurch dass die eben schon sehr alt ist es ist die mechanische Quakulometrie immer noch ein Goldstandard für die Messung und die Innovationen sind auf dem anderen Gebiet.

00:10:08: also es gibt Ganz viele Automaten mittlerweile, die nicht mehr mechanisch messen wie wir sondern optisch.

00:10:15: Und die optischen Geräte werden aber immer noch kalibriert eingemessen mit eben den Kugelkoakolometern so nennen sie sich weil die immer noch Standard sind.

00:10:32: Okay sehr schön!

00:10:34: Aber ich habe nämlich auch gelesen auf Ihrer Website, Sie bieten nämlich nicht nur Geräte sondern auch Zubehör-, Verbrauchsmaterial- und Reagenzchen an.

00:10:41: Wie wichtig ist denn so alles aus einer Handangebot bei Ihnen in Ihrem Geschäft oder Unternehmen?

00:10:48: Ja es ist auf jeden Fall sehr wichtig weil wir sehr viele Kunden haben die schon seit Jahrzehnten früher bei Amelung waren jetzt bei uns waren bei uns Gerede kaufen zu Behör kaufen Und die bekommen natürlich aus einer Hand dann auch die Reagenzien.

00:11:07: Weil wir ja auf unseren Geräten die Reagienzen auch messen und testen können, können wir den Kunden natürlich auch entsprechende Lösungen anbieten und können ihnen auch helfen wenn sie mal Probleme haben mit ihren Messungen oder mit ihren Reagenzen.

00:11:22: Also ist da auch die Kundenbetreuung ein sehr großer Faktor bei Ihnen wahrscheinlich?

00:11:27: Auf jeden Fall also Kundenbetreuerung ist ganz wichtig Und wir bieten ja auch noch Reagenzien an, die ich in meinem früheren Leben als im letzten Job mit entwickelt habe und schon hergestellt habe.

00:11:43: Da war es eben so, dass meine bisherige Firma, wo ich vorher war, meinen Kunden mehr oder weniger ausgeschmessen haben.

00:11:52: Die haben gesagt, wir machen das nicht mehr und suchen jemand anderes.

00:11:58: Und das war dann eben auch der Zeitpunkt, wo ich dann auch gesagt habe wenn es sich schon die Möglichkeit ergibt jetzt die Firma hier in Lemko zu übernehmen.

00:12:06: Dann nehme ich den Grund einfach mit und produziere eben in Lemco die Reagenzien für ihn und hat dann den Vorteil für mich dass ich eben den Benefit, den Gewinn dann eben für mich einstreichen kann.

00:12:22: Also deine klassische Win-Win Situation schon fast.

00:12:26: Ich habe nämlich auch auf Ihrer Website gelesen, ich hab ja vorher schon ein bisschen reingeschaut.

00:12:31: Sie haben auch eine Gefriertrocknungsanlage.

00:12:33: die ermöglicht ja auch so eine Reagenzienproduktion von dem sie gerade eben schon gesprochen haben.

00:12:38: Was bedeutet das für Ihren Kunden oder auch Kundinnen und auch für die Zukunft?

00:12:42: Oder jetzt schon?

00:12:45: Die Gefirrtungsanlagen muss man natürlich anschaffen um überhaupt die Reagenzen produzieren zu können.

00:12:50: also da bin ich ordentlich was investiert.

00:12:55: Im Grunde steht die Gefriertungseinlage auch anderen Partnern zur Verfügung, die gerne was getrocknet haben möchten.

00:13:03: Also wir können dann quasi Lohnfertigung oder Lohnproduktionen oder Entwicklung machen für alle, die gern etwas geführt getrockneten möchten.

00:13:15: Gefirrtung ist ein wunderbares Verfahren zu Stabilisierung und zur Konservierung vor allem von empfindlichen Proben.

00:13:24: Können Sie vielleicht das noch mal ein bisschen ausführen, dass die Leute so ein bisschen verstehen was eine Gefriertrocknungsanlage macht oder wie überhaupt dieser Prozess dahinter ist?

00:13:33: Da gibt es einen Beispiel, was vielleicht viele kennen und zwar wenn man sich mal sein Früchtigmüsli anschaut.

00:13:38: Dann sieht man vielleicht, dass da so verschrumpelte Früchte drin sind und wenn man der Milch- oder Wasser drauf gießt dann blähen sie sich wieder auf zu normaler Größe und das ist das fähnende Gefrierterocknung.

00:13:52: also Die Früchte sind dann gefriergetrocknet und deshalb den Vorteil, die werden eingefroren.

00:13:57: Und während dann in gefrorenem Zustand ohne aufzutauen, werden sie getrocknet.

00:14:02: also das heißt das Eis was entsteht aus dem Wasser, was in den Früchten zum Beispiel drin ist wird einfach rausgezogen ohne dass es schmilzt und dadurch bleibt die Struktur wie sie eben im normalen Zustand ist erhalten und kann einfach wieder hergestellt werden, indem man wieder Wasser drauf gibt.

00:14:26: Das funktioniert bei den Reagenzeln so die zum Beispiel sehr empfindliche Enzyme enthalten, die dann eben auf die Art und Weise schon getrocknet konserviert werden.

00:14:36: und es funktioniert auch bei allen anderen Substanzen, die zb in Wasser gelöst sind und deren Struktur einfach erhalten und konservieren soll oder muss.

00:14:48: Also ich fand das auch ein super Beispiel.

00:14:49: So konnte ich mir das auch so ein bisschen wittlicher vorstellen, ich glaube die Zurer finden es auch bestimmt super!

00:14:55: Ich kenne das ja auch noch mal aus einem Krankenhaus – ich hatte es ja eben schon gesagt – eine Zertifizierung.

00:14:59: Alle waren immer sehr aufgeregt und liefen sehr viele Leute hin- und her, dann da noch musste was gemacht werden.

00:15:05: Da war's….

00:15:06: Sie haben ja Anfang im Jahr für den Jahr zweitensundzwanzig auch eine ISO-Zertifenzierung bekommen?

00:15:11: Was hat das auch für Folgen oder vielleicht auch für Zukunftschancen für sie und ihre Kunden?

00:15:17: Also die Zertifizierung nach ISO-XIII, Vier, Acht, Fünf.

00:15:21: Das war eine Voraussetzung für uns um überhaupt weiter Geräte herstellen zu können.

00:15:27: also es gibt die Medizinprodukteverordnung und die schreibt eben vor dass man ein ISOkonformes Qualitätsmanagementsystem haben muss und wir haben das dann zertifiziert lassen und es ist einfach für unsere Kunden.

00:15:46: Es ist ein Beleg dafür, dass wir eben eine sehr gute Qualität haben und die auch sehr gut managen.

00:15:55: Und ich habe eine Mitarbeiterin also wir sind zu dritt hier in Lemke und ich hab eine Mitarbeiterinnen, die nichts anderes macht als das Qualitätsmanagement System zu pflegen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen.

00:16:11: Also die Anforderung ist wirklich extrem hoch.

00:16:16: Ich glaube, das ist auch ein ordentlicher Prozess dahinter.

00:16:19: Ich kenne das noch von meinen Stationsalltag.

00:16:21: Da war da doch sehr viel Arbeit auch hinter für das Qualitätsmanagement, was man ordentlich unterschätzt und wir haben ja eben auch schon mal so ein bisschen das kleine Wort Innovation angeschnitten.

00:16:32: Das ist wirklich so ein richtiges Schlagwort!

00:16:35: Aber Ihnen geht es ja wirklich auch um Präzension.

00:16:37: Wie schaffen Sie es stets, wirklich so up-to-date zu bleiben und immer auf den neuesten Stand?

00:16:42: Haben sie da vielleicht irgendwelche besonderen Methoden oder auch generell Erfahrungen vielleicht diese über die Jahre schon gesammelt haben?

00:16:49: Ja mit der Zeit sammelt man natürlich einen riesigen Erfahrungsschatz an ist ja klar.

00:16:56: Innovation in dem Sinne gibt's bei den Geräten eigentlich nicht mehr großartig.

00:17:00: also die können auch nicht mehr weiterentwickelt werden weil ich die dann neu zulassen müsste.

00:17:07: Das heißt, da ist irgendwo ein Ende erreicht.

00:17:11: aber wir sind natürlich immer bestrebt vor allem jetzt die Kundenwünsche zu erfüllen.

00:17:17: das ist eben das wichtigste für uns dass zum einen wir neue Kunden überzeugen können dass unsere Geräte eben weil sie bewährt sind weil sie wirklich gut sind damit eben gut arbeiten können Und natürlich auch die Kunden, die uns teilweise seit Jahrzehnten schon begleiten dann einfach gut bedienen können und zufriedenstellen können.

00:17:43: Das ist eben das was unser Fokus jetzt sein muss.

00:17:48: Also Innovation nochmal so ein bisschen wo anders drauf gelegt den Fokus auf mehr auf Kundenerorientierung oder Kundenkontakt draufgezogen ist ja auch auf jeden Fall eine sehr wichtige Sache gibt es auch generell.

00:18:00: Ich bin so ein kleiner Freund auch nicht nur von Unternehmensgeschichten, sondern auch von sehr unkonventionellen Ideen.

00:18:07: Haben Sie oder auch Momente gehabt wo sie diese unkonventionalen Ideen sie weitergebracht haben?

00:18:12: Wo vielleicht andere gesagt haben Auch vielleicht nicht nur auf die Geräte bezogen Sondern auch auf die Unternehmen Strategie bezogen wo andere gesagt habe Das das geht gar nicht Oder das kann gar nicht funktionieren

00:18:27: Da muss ich sagen fällt mir jetzt spontan nichts zu ein.

00:18:31: Also für die anderen in der Firma, also ich habe noch einen Techniker, der sich eben um die Geräte kümmert.

00:18:39: Der hat die Gerät gebaut, repariert und wartet.

00:18:42: Das war das erste Mal natürlich eine Herausforderung, dass jetzt einer kommt, der neu ist oder vielleicht ein bisschen was anderes macht als eben in der Form der letzten zwanzig Jahre gemacht wurde.

00:18:56: Neu war hauptsächlich für die anderen Mitarbeiter und auch für meinen Vorgänger, dass eben jetzt die Reagenzienproduktion dazugekommen ist.

00:19:06: Und dass eben einer kommt, der das Ganze von der materiellen Seite betrachtet.

00:19:14: Der dann auch noch mal neue Ideen geschaffen hat wahrscheinlich auch fürs Unternehmen oder...

00:19:19: denke ich, hat einige Ideen die ich eingebracht habe und insgesamt halt die Firma ein bisschen vorangebracht.

00:19:28: Ist ja auch mal schön!

00:19:29: Keine Revolution jetzt in dem Sinne.

00:19:32: aber so'n bisschen Evolution

00:19:35: Aber ist ja auch wichtig?

00:19:36: So kleine Sachen bringen ja auch wirklich viel voran oder bringen eine Firma viel vor an was man sehr unterschätzt.

00:19:41: Sie haben ja auch einen sehr großen Kundenstamm.

00:19:45: da muss man ja auch immer Revolutionär denken und auch weltweit haben sie einen großen Kundenstand.

00:19:51: Wie schafft es überhaupt so ein kleines Unternehmen hier aus Lemco da wirklich auf dem Markt mitzuhalten?

00:20:00: Ja, gut wir sind halt ein eingesessenes Unternehmen und wir haben eben viele Kunden die schon seit Jahrzehnten auch die Amelung gerät ich schon kannte und die wir nach wie vor auch noch betreuen.

00:20:15: Das heißt, die Kunden können sich auch gerne noch zur Reparatur und Wartungen an uns wenden.

00:20:21: Und wir reparieren auch die alten Geräte noch.

00:20:24: Das heißt eben der Kundenstamm ist bei uns das wichtigste!

00:20:29: Und wie sieht es aus mit neuen Kunden?

00:20:31: Sie haben ja viel von älteren Kunden schon gesprochen, die auch jahrelang schon dem Unternehmen treu sind.

00:20:37: Was finde ich auch mal sehr schön und auch wirklich eine kleine Belohnung ist für die Arbeit.

00:20:41: Wie sieht das mit neuen Kunden da neue zu schaffen und auch neu zu bekommen?

00:20:46: Wir bekommen tatsächlich noch neue Kunden nach wie vor.

00:20:50: Viele kommen glaube ich über unsere Internetseite oder eben auch über Mund-zu-Mund-Probande zu uns Also die, ich nenn sie immer Gerinnungskommunität.

00:21:00: Also die Leute, die eben Gerinnungen machen das sind jetzt nicht so viele und die kennen sich natürlich alle untereinander Und es gibt ja auch nicht so viel Hersteller von diesen Geräten.

00:21:15: und da kommt dann immer mal welche auf uns zu und sagen Ja ihr habt doch die und die Geräte und ich habe das gesehen und der hat mir das erzählt.

00:21:26: Können Sie uns da vielleicht helfen?

00:21:28: oder wir suchen Coagulometer?

00:21:31: Können sie uns da mal was anbieten.

00:21:35: Wir machen natürlich auch Probestellungen dann, also wir schicken den Kunden Geräte.

00:21:40: Wir betreuen die in der Anfangsphase.

00:21:44: Wir fahren auch mal hin zu Kunden wenn sich's anbietet und nicht so weit weg sind.

00:21:49: Und bedreuen sie auch fort Und so kommen dann eben auch zu neuen Kunden.

00:21:56: Also obwohl der Markt eigentlich schon relativ gesetigt ist, es ist tatsächlich so dass wir erfolgerweise immer noch neue Kunden dazu gewinnen.

00:22:04: Das ist ja auch sehr schön zu hören!

00:22:06: Ich hatte ja schon gerade gesagt Sie haben sehr viele Kunden weltweit.

00:22:10: wo oder wie weit breitet sich denn Ihr Feld aus?

00:22:13: Oder generell in der ganzen Welt?

00:22:14: Wo sind Ihre weitesten Kunden vielleicht auch schon entfernt?

00:22:18: Wir haben eigentlich weltweit Kunden.

00:22:21: in Südamerika sitzen Kunden von uns, also Peru zum Beispiel setzen welche.

00:22:28: Wir verkaufen Geräte nach wie vor nach China relativ viel.

00:22:32: Also ich habe ein Distributor in China.

00:22:35: Indien Pakistan also Australien haben wir nicht noch nicht.

00:22:40: Aber genau hoffe ich doch.

00:22:42: aber ansonsten sind wir eigentlich weltweit vertreten wobei Deutschland und EU natürlich das meiste ist.

00:22:50: Natürlich ist ja auch klar, wenn man hier ansässig ist.

00:22:54: Sie haben schon sehr viel von Kundenkontakt und direkten Kontakt zu den Mitarbeiter oder Kunden gesprochen.

00:23:02: Wie wichtig ist denn der Direktor-Kontakt mit Universitätskliniken oder generell Kliniken?

00:23:07: Oder Labore für Ihre Herstellung auch der von Produkte vielleicht als Verbesserungsvorschläge, falls die irgendwelche Sachen haben, die Ihnen aufgefallen sind.

00:23:17: Wie wichtig ist Ihnen da dieser Kontakt damit und haben Sie da vielleicht auch schon mal so ein bisschen Mehrwert rausgewonnen?

00:23:22: Also der Kundengrundakt, das ist natürlich immer wichtig.

00:23:25: Und auch bei Universitätsklingen zum Beispiel stehen viele von unseren Geräten.

00:23:31: Und erfreulicherweise kriegen wir fast immer nur Rückmeldungen, dass die Kunden sehr zufrieden sind und nach wie vor sehr kann er arbeiten!

00:23:39: Das ist eigentlich eine sehr wichtige Input für uns, dass wir sagen ja wir sind auf dem richtigen Weg Und wir müssen einfach immer weiter machen und vielleicht auch irgendwo noch ein bisschen besser werden.

00:23:52: Aber insgesamt habe ich den Eindruck, dass unsere Kunden mit uns sehr zufrieden sind.

00:23:57: Also wir fahren ja auch zum Beispiel in die Kliniken um die Geräte dort vor Ort zu warten und da hören wir auch immer wieder das die Kunden sehr froh sind drüber, dass wir kommen und das bei Kunden eben vor Ort machen.

00:24:12: Ja, auf jeden Fall.

00:24:13: Aber das war schon fast meine nächste Frage gewesen.

00:24:16: Wie oft passiert so einen Kundenkontakt auch wenn die so ein Gerät schon haben?

00:24:22: Sehr oft!

00:24:23: Also es ist ja auch so dass Medizinprodukte sind und die Betreiber sind der Verpflichtet die regelmäßig zu warten.

00:24:30: Und also es gibt Kunden die alle halbe Jahre unsere Geräte entweder zu uns einschicken oder wie hinfahren.

00:24:40: Mein Däniger fährt zum Beispiel zweimal im Jahr nach Wien, um dort Kunden zu betreuen und die Geräte dort zu warten.

00:24:48: Das ist auch eine ordentliche Strecke bis dahin.

00:24:51: Genau!

00:24:53: Also das auf jeden Fall sehr wichtig für uns.

00:24:55: und auch ganz wichtig ist eben dass die Gründen mit uns zufrieden sind und uns den Kontakt halten auch.

00:25:03: Kann ich auf jeden fall verstehen?

00:25:04: Und ich glaube das spricht ja auch schon für sich oder für ihr Unternehmen.

00:25:09: Wenn jetzt nochmal hier in Lemgo ein Gründer sagen will, ich würde gerne in die Medizintechnik.

00:25:15: Was würden Sie denen vielleicht raten oder vielleicht mit auf den Weg geben?

00:25:18: Oder auch Tipps geben?

00:25:20: Also ich kann nur sagen man sollte sich sehr genau anschauen, in welchem Bereich die Produkte sind und wie die Anforderungen eben für die Zertifizierung und für die Qualität und Qualitätsmenschmen sind.

00:25:37: Also da habe ich den Aufwand am Anfang sehr unterschätzt, muss ich sagen.

00:25:44: Da ist sehr viel mehr zusammengekommen als ich eigentlich dachte und auch die Tatsache dass ich eben jemand eingestellt habe oder einstellen musste der

00:25:56: bzw.,

00:25:57: die sich darum kümmert war das eine allein gar nicht schafft.

00:26:02: also da sollte man denke ich drauf schauen wie weit auch das Unternehmen, für das man sich interessiert.

00:26:12: Wie weit das schon ist in der Beziehung und man sollte sich auch sehr genau anschauen, wie eben die Voraussetzungen, die Anforderungen sind auch auf der rechtlichen Seite.

00:26:25: Was sind denn so klassische Herausforderungen?

00:26:27: Die Sie vielleicht im Alltag schon in der Medizintechnik oder auch generell in der Unternehmensführung erlebt haben umso gesagt haben?

00:26:34: Ja, das war doch mal sehr nicht ohne!

00:26:38: Also relativ schwierig für mich oder schwierig herausfordernd war der Einstieg in die ganze Steuergesetzgebung.

00:26:46: Was muss ich da alles machen?

00:26:47: Welche Belege brauche ich?

00:26:49: Ich habe zum Glück einen sehr guten Steuerberater, der mir das alles abnimmt und bin auch sehr froh drum.

00:26:54: aber man muss sich ja selber darum kümmern um die Belege und das hatte ich bisher überhaupt nicht da einzusteigen und da eben wirklich alles richtig zu machen ist für jemanden, der es nicht kennt schon ein bisschen Herausforderungen.

00:27:11: Für mich wäre es auch herausfordernd durch diese ganzen Steuerwalter durchzusteigen.

00:27:16: Da kann ich nur zustimmen!

00:27:17: Da muss ich auch sagen, da hat mein Vorgänger der ehemalige Besitzer der Format mit da wirklich sehr viel geholfen und da bin ich auch sehr dankbar drüber und er hat viel dazu beigetragen dass eben über eine Übergabe in der Firma sehr gut gelaufen ist.

00:27:36: Ist ja auch sehr wichtig, darf man nicht unterschätzen damit so ein Unternehmen auch vernünftig weiterlaufen kann.

00:27:42: Was wünschen Sie sich denn für Ihre persönliche Zukunft vielleicht auch oder die Zukunft des Unternehmens?

00:27:49: Für das kommende Jahr oder auch danach rauf folgende Jahre?

00:27:55: Das letzte Jahr war sehr herausfordernd.

00:28:00: Wünsche mir jetzt für dieses Jahr auf jeden Fall, dass es besser läuft.

00:28:05: Also Geräteverkauf zum Beispiel war letztes Jahr sehr schlecht oder auch Verbrauchsmaterial.

00:28:09: also ich bin eine Meinung wir spüren deutlich das es den Krankenhäusern schlecht geht im Moment.

00:28:15: das schlägt meiner Meinung nach sehr gut oder sehr starker auf uns durch.

00:28:21: man hört ja auch immer mehr von den Insolvenzen gerade hier auch in Kreis Lippe.

00:28:26: gibt's da vielleicht irgendwas wo sie sich da gegen Stellen oder andere Ideen haben, dass sie weiter vorankommen?

00:28:35: In dem Sinne nicht.

00:28:36: Also wüsste jetzt auch nicht in wie weit ich da für meine Firma jetzt irgendwas noch anstellen könnte.

00:28:45: Haben Sie da vielleicht auch gerade was das Thema Insolvenzen angeht auch Bedenken für die Zukunft so ein bisschen?

00:28:53: Nee habe.

00:28:54: Also wir sind ja an sich relativ gut aufgestellt.

00:28:58: Wir haben ja die drei Standbeine bei uns, also Geräte Bau und Verkauf, also Neugeräte, Wartung, Reparatur und Service.

00:29:07: Und wir haben auch noch die Reagenzien.

00:29:10: Gerade das Geschäft mit den Reagenzen ist eigentlich vor ein paar Jahren erst richtig angelaufen.

00:29:16: Da erwarte ich mir schon viel für die Zukunft.

00:29:20: Wobei ich bei den Geräten Denke, dass der Markt zu einigermaßen gesättigt sein durfte.

00:29:28: Wahrscheinlich ist es dann doch irgendwo auf dem absteckenden Ast?

00:29:31: Aber sie haben ja eben auch schon gesagt, man denkt, der Markt ist gesettigt aber dann doch noch mehr Anfragen kommen als Sie gedacht haben.

00:29:39: Ist vielleicht auch nochmal so einen positiven Effekt, den man da deutlich spürt auch.

00:29:43: Sie haben eben schon die Kliniken erwähnt, dass man merkt, dass das den schlechter geht.

00:29:47: Ist da die Nachfrage bei den Klinikern weniger geworden?

00:29:50: oder woran haben Sie das festgemacht?

00:29:54: Also meine Auswertungen zeigen, dass zum Beispiel da Verkauf an Verbrauchsmaterial, was die Kunden eben brauchen wenn sie messen.

00:30:02: Also was wie Quüvetten

00:30:03: z.B.,

00:30:04: sehr stark eingebrochen ist also dass es vielleicht die Hälfte von dem, was vor zwei oder drei Jahren noch war.

00:30:12: und bei manchen Geräten ist auch deutlich zu merken, dass weniger gekauft wird.

00:30:20: merkt man natürlich schon, dass eben das Geld nicht mehr so locker sitzt.

00:30:27: Ist das dann vielleicht auch die Nachfrage, die weniger wird oder mehr wirklich, dass die Leute das Gerät weniger benutzen?

00:30:34: Woran können sie das vielleicht festmachen?

00:30:37: oder haben Sie da eine Ahnung, woran es liegen könnte?

00:30:40: Also ich denke, dass beides zutrifft.

00:30:43: Ich frage natürlich auch immer mal Kunden was los ist und Ich weiß eben, dass weniger gemessen wird.

00:30:52: Zum einen weiß auch weniger Patienten gibt und zum anderen, dass viele sich mit der Investition der Geräteanschaffung zurückhalten.

00:31:04: Also so ein Gerät ist ja eine Investition die sind ja nicht ganz billig Und ich denke das viele sich da auch zurück halten im Moment.

00:31:13: aber ich habe schon festgestellt jetzt die letzten Wochen es geht tatsächlich jetzt wieder aufwärts auch bei Geräten.

00:31:22: Im Moment ist es sehr freulich, muss ich sagen.

00:31:25: Was ist denn die Alternative zu so einem Gerät und warum?

00:31:30: vielleicht schalten mehr oder machen mehr Leute mehr diese Alternative anstatt das Gerät zu nutzen?

00:31:36: Oder gibt's da überhaupt eine Alternative?

00:31:40: Es gibt natürlich schon Alternativen und es gibt natürlich auch Geräte sagen wir qualitativ vielleicht nicht so gut sind wie unsere und die dann auch weniger kosten.

00:31:54: Da habe ich aber jetzt nicht so den Einblick, wie eben unsere unsere Mitbewerber da stehen.

00:32:01: Das ist jetzt schwierig, aber es ist auch so dass vieles zentralisiert wird also das Proben nicht mehr direkt gemessen werden zum Beispiel Gangers Labor sondern ein größer Labors weitergegeben werden.

00:32:16: Die großen Labors arbeiten weniger mit unseren Geräten, sondern die haben von bestimmten Konzernen große Automaten.

00:32:28: Bei unseren Gerätens ist es ja so, da muss jemand der Wurst sitzen und muss pipettieren und messen.

00:32:34: Bei den großen Automaten bestückt man mit Proben und Reagenzen und drückt auf den Knopf und dann arbeitet die Maschine die Probe halt nach und nach selbstständig ab.

00:32:45: Ich denke, dass da auch der Trend dahin geht.

00:32:49: Also auch die Proben, die man früher selber gemessen hat einfach ins Labor zu schicken.

00:32:54: Was unterscheidet Sie denn von anderen Unternehmen oder auch Firmen mit diesen Automaten?

00:33:01: Was macht sie vielleicht?

00:33:02: Was hebt sich besonders hervor, vielleicht auch nochmal um die Kunden da so ein bisschen einen kleinen Einblick zu geben warum sie ausgerechnet ihr Gerät kaufen sollten oder generell sich auf ihre Unternehmen verlassen sollten?

00:33:12: also zum Einen haben wir natürlich hoch Quaitet die hochwertigen Geräte und zum anderen ist unsere Stärke eben, unsere Kunden nähe.

00:33:23: Wir sind ein kleines Unternehmen wir können schnell reagieren und wir sind für die Kunden immer sofort erreichbar.

00:33:31: das ist glaube ich unser großer Vorteil und ich weiß auch von Kundenrückmeldungen dass es sehr geschätzt wird.

00:33:37: also die die Kunden Nähe ist das Wichtige.

00:33:41: Man merkt das auch, also ich finde von Ihren Erzählungen merkt man das auch sehr, dass es Ihnen auch sehr wichtig ist und da Sie einen großen Wert drauf legen.

00:33:48: Und auch mal bis nach Wien fahren finde ich immer noch sehr beachtlich!

00:33:52: Gibt's denn irgendwelche schönen Momente die Sie in Ihrer Firma schon erlebt haben?

00:33:56: Die besonders positiv im Gedächtnis geblieben sind vielleicht auch mit Ihrem Mitarbeiter oder auch mit Kunden vielleicht?

00:34:03: Ja für mich ist es immer ein kleiner Röhepunkt wenn es schaffe, einem Kunden direkt ein Gerät auszuliefern.

00:34:15: Also mit dem Gerät im Kofferraum zum Kunden zu fahren eben das hinzustellen den Kunden das zu erklären wie das funktioniert und mich eben daran zu freuen dass der Kunde sich jetzt eben freut das Gerät jetzt so haben.

00:34:32: also viele Kunden machen auch eine Ersatzbeschaffung oder haben mit alten Geräten schon gemessen und wollen die Einweisung oder die persönliche Lieferung gar nicht.

00:34:47: Und für mich ist es immer schön, einfach einen Kunden direkt ein Gerät auszuliefern.

00:34:54: Fahren Sie denn auch noch persönlich raus?

00:34:56: Oder haben sie da Mitarbeiter, die das machen?

00:34:57: Oder sind Sie dann noch wirklich direkt vor Ort und mitten im Geschehen?

00:35:02: Also wenn ich es irgendwie einrichten kann, dann fahre ich immer gerne selber auf zu Kunden!

00:35:06: Also mache ich mehrmals im Jahr, dass ich ein Gerät direkt dem Kunden bringe.

00:35:11: Und ich habe natürlich einen Techniker der das auch macht und viele Kunden wollen ja dann auch noch mal eine technische Einweisung und die macht dann eben meinen Techniker.

00:35:24: Aber Sie könnten die theoretisch auch die technischen Einweisungen?

00:35:27: Ja also die technische Anweisung heißt den Kunden zum Beispiel zu instruieren wie man eine Wartung macht.

00:35:36: Also für manche Sachen muss das Gerät geöffnet werden und da muss man dann eben auch Medizintechniker sein, um das zu doofen.

00:35:45: Aber wenn es jetzt um die Bedienung des Grätes geht oder um die Messungen selber, das mache ich natürlich auch klar – und das mag ja auch sehr gerne sagen!

00:35:55: Ich bin eigentlich gerne bei Kunden.

00:35:58: Da schlägt die Leidenschaft glaube ich auch wie das ganze Unternehmen merkt ist.

00:36:01: Das Herzschläge liegt auf jeden Fall für.

00:36:04: Gibt es vielleicht auch irgendwas, wir waren jetzt bei schönen Momenten.

00:36:07: Gibt das auch ungewöhnliche Momente die Ihnen im Alltag oder Arbeitsalltag so passiert sind?

00:36:13: Da denke ich ist jetzt nichts Spezielles groß zu nennen.

00:36:18: also passieren natürlich immer Kleinigkeiten aber eigentlich nicht.

00:36:24: Was

00:36:24: sind dann solche Kleinigkeiten die ab und zu mal passieren?

00:36:27: fällt ihnen da so per se was ein vielleicht auch irgendetwas vielleicht auch etwas Lustiges was man so am Alltag passiert ist?

00:36:33: Ja, spaßig ist manchmal wenn man ein Gerät zur Abolatur bekommt und es öffnet.

00:36:40: Und dann eben sieht was da alles drin ist in den Geräten.

00:36:44: Was ist denn so ein Geräte?

00:36:45: Dreht frage ich mich jetzt gerade.

00:36:48: Naja es gibt die Möglichkeit zum Beispiel die Gewetten wegzulassen und direkt ins Gerät rein zu pipitieren.

00:36:57: Dann findet man dann eben mal Reste vom Flutplasma oder Reagenzern oder sowas im Gerät Kommt ab und zu vor, dann gibt es Geräte die vielleicht zehn-fünfzehn Jahre beim Kunden liefen.

00:37:10: Und noch nie eine Wartung oder so was gesehen haben und die gehen dann kaputt und da macht man sie auf und findet halt von den letzten zwanzig Jahren den Staub darin also sowas.

00:37:24: Das klingt nicht so schön.

00:37:26: Kriegt man die Geräte dann auch wieder zum Laufen, wenn da irgendwo alter Staub oder auch Blut drin ist?

00:37:31: Oder Blutplasma drin ist.

00:37:33: Ja klar!

00:37:34: Also das machen wir alles sauber und das ist kein Problem.

00:37:38: Wir kriegen eigentlich jedes Gerät wieder hin.

00:37:40: Das ist auf jeden Fall schön.

00:37:42: Wenn es ganz schlimm ist, kam auch schon mal vor dass wir in einem Kunden ein kernes Gehäuse zurückgeschickt haben, mit der Auflage erst einmal lauber zu machen.

00:37:55: Wie lange dauert das denn so was sauberzumachen?

00:37:57: Oder gibt es da irgendwelche bestimmten Geräte die das dann das Gerät quasi ganz sauber machen?

00:38:05: Also in der Regel ist so dass wir die Geräste im Laufe des Tages kriegen und ein Tag später gehen die wieder raus.

00:38:11: also ja frisch gewartet überholt repariert.

00:38:16: Es klappt normalerweise innerhalb von einem Tag.

00:38:21: Hut ab, auf jeden Fall.

00:38:23: Gibt es vielleicht auch irgendwas was Sie den Lemgoren oder generell den Leuten somit auf dem Weg geben möchten?

00:38:29: Vielleicht irgendwie so ein paar alte Weisheiten oder auch so ein bisschen... Oder auch irgendwas, was sie über die Jahre gelernt haben, was Sie sagen?

00:38:37: das ist nochmal so'n kleiner Tipp für Leute, die in einem Unternehmen starten wollen?

00:38:44: Nicht wirklich!

00:38:45: Also es muss sowieso jeder seine eigenen Erfahrungen machen und Ich denke nicht, dass mir das jetzt zusteht da irgendjemandem irgendwelche Tipps zu geben.

00:38:57: Das ist ja auch gut?

00:38:58: Ja also ich denke, dass es für sowas auch Fachleute gibt die einen da begleiten und bei mir war's hauptsächlich mein Vorgänger von dem ich die Firma übernommen habe der mich begleitet hatte und der mir zum Beispiel auf den ganzen Kunden vorgestellt hat.

00:39:16: so was ist ja ganz wichtig.

00:39:18: Also wenn man irgendwo als Nachfolge einsteigt, sollte man wirklich schauen, dass man sich eben extrem einarbeitet und auch die ganzen Kunden kennenlernt.

00:39:30: Das ist ganz wichtig.

00:39:33: Ansonsten wüsste ich jetzt nicht, was ich irgendjemandem nach einem Tipps mitgeben sollte.

00:39:39: Gibt es irgendwas, was Sie den Lemgorn vielleicht noch sagen wollen so als Unternehmen hier mitten aus der Region?

00:39:46: Ja, ich bin ja frisch zugezogen Also, ich bin ja viel rumgekommen in meinem Berufsleben muss man auch sagen.

00:39:54: Ich war ganz lange in den neuen Bundesländern fast mein halbes Leben und ich finde das LEMGO eine wunderschöne und sehr sehenswerte und auch sehr lebenswerde Stadt ist.

00:40:08: Und ich denke dass die LEM GO auf ihre Stadt auch stolz sein können.

00:40:14: Sie haben ja auch ein Weimarer, das haben sie gewohnt?

00:40:17: Genau!

00:40:18: Gibt es da Unterschiede hier zu Lemko?

00:40:20: Sagen Sie, hier ist es schöner oder in Weimar.

00:40:22: Das ist jetzt natürlich eine schöne Fanfrage!

00:40:26: Also wer Weimar kennt weiß dass es mit Sicherheit einen der schönsten und lebenswertesten Städte in Deutschland ist Und Lemko steht ihm aber aus meiner Sicht nicht nach.

00:40:39: Man kann sich überall sehr gut wohlfühlen.

00:40:43: Ich freue mich auf jeden Fall hier zu sein und habe auch nicht die Absicht jetzt erstmal wieder wegzugehen.

00:40:50: Ich bin da auch für das, dass das Unternehmen hier in Lemco bleibt.

00:40:52: Das hat definitiv mehr Wert ja auch für die Unternehmensstruktur hier überall in Lemgo.

00:40:58: Ja tatsächlich, das war es schon mal so!

00:41:00: Das war ein kleiner Blick hinter den Kulissen eines Unternehms hier direkt aus Lemco, was Medizintechnik wirklich lebt – auch gerade den Kundenkonzakt.

00:41:09: Danke an AWW Medizintechnik GmbH und KOKHG, Merlin Medical für das Gespräch.

00:41:14: Wir hören uns bei der nächsten Folge aus Die Macher aus Lemgung!

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